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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
62
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dadurch zu beschädigen, oder gar mit ihm zu bedecken.Meine Blicke wandten sich schnell wieder zu denPyramiden.

Zn der Entfernung, in der wir uns befanden, er-schienen sie mir nicht anders als wie die hohen Berge,deren Erschaffung das Werk des Allmächtigen ist. Wiebey diesen schienen ihre Ungeheuern Grundlagen in denEingeweide» der Erde zu wurzeln, und ihre stolzenGipfel verloren sich in den Wolken; allein ich wußtewohl, daß sie nur der despotische Wille lasterhafterKönige mittelst der erzwungenen Arbeit eines sklavi-schen und unglücklichen Volkes errichtet habe. Trotzder Bewunderung, die ich für das Werk hegte, warich schmerzlich ergriffen; lebhafter als jemals empfandich alles Kleinliche, Traurige und Demüthigende, dasin den riesenhaftesten Unternehmungen des Hochmu-thes liegt. Diese so berühmten Denkmäler, die ohneZweifel die dauerhaftesten von allen sind, durch welchedie Menschen ihre Macht und ihre Größe an den Taglegen und gewissermaßen mit der Natur, ja mit Gottselbst, wetteifern wollten, was haben sie den Gene-rationen anders verkündet, und was verkünden sieihnen noch anders, als die Verbrechen, die Ungerech-tigkeiten, die Thorheiten, das Elend, das Nichts ihrerUrheber? Diese wunderbaren Anhäufungen ungeheuererSteinblöcke, was sind sie nach allem? Gräber! undwelche Gräber? Leere Gräber, wo die Mächtigen nichteinmal ruhen, die sie zu ihrem letzten Aufenthalte hattenerrichten lassen. Gottlose Könige, Unterdrücker ihrer