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Theil 3 (1837)
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trennt, das bald enger, und bald breiter, vier bis fünfStunden weit ist. In einiger Entfernung von Cairotheilt er sich in mehrere Arme, von denen die zwcybeträchtlichsten mit dem mittelländischen Meere ein un-geheures Dreyeck bilden, dem man den Namen Deltagegeben hat, wie ein griechischer Buchstabe heißt, derdie Figur eines Drcyeckes hat. Die zwischen dendrey Linien dieses Dreyeckes eingeschlossenen Ländercyensind die fruchtbarsten des ganzen Landes; es ist Nieder-cgypten.

Vielleicht hätte ich, mein lieber Freund! besser ge-than, statt der eben gegebenen Erklärungen mich daraufzu beschränken, Sie mit einer Urkunde bekannt zumachen, die ich diese Nacht mit Vergnügen gelesen,und welche, obwohl schon vor beynahe zwölf Jahr-hunderten geschrieben, hinlängliche und genauere Be-merkungen enthält, als ich in gewissen späteren Be-richten gefunden habe. Es ist eine Antwort Amru's,Feldherrn Omars, auf einen Brief dieses Kalifen, sei-nes Gebieters. Da er wenig bekannt ist, so wird esIhnen vielleicht lieb ftyn, ihn hier zu finden.

Hier ist zuerst der Brief des Kalifen:

Brief des Kalifen Omar Ebn-el-Kattab an Amru,seinen Feldherrn in Egypten.

»O Amru, Sohn des El-Aas! Ich will, daß dumir nach Empfang dieses Briefes eine Beschreibungvon Egypten machst, die genau und lebendig genugist, um mir eine Vorstellung davon beybringen zu

Reise nach Jerusalem. Iii, Bd. 3