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fachen schnell vorüber zu führen, oder vielmehr Ihreeigenen Erinnerungen wieder aufzufrischen.
Für die neuere Zeit sowohl, als für die ältere istder Nil gewissermaßen ein geheimnißvoller Fluß. Wo-her kommt er? Wo sind seine Quellen? Schon Jahr-tausende beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Auf-sindung derselben, und noch weiß Niemand, wo ersie verborgen hält. Die neuesten Geographen undReisenden weisen ihnen ihren Platz auf den Mondge-birgen, El-Kamar genannt, an, und diese Meinung istziemlich allgemein. Sie selbst aber behaupten diesesnicht, ohne einigen Zweifel zu hegen, und ihre Gründelassen sich bestreiten. Einem wohlthätigen und be-scheidenen Menschen gleich, entzieht sich der Nil inAllem, was blos Gegenstand einer nutzlosen Neugierdeist, den Blicken, und offenbart sich blos durch dieDienste, die sein Wasser leistet. Es belebt die Gegen-den, über die es sich ausgießt, es befruchtet die Erdenicht allein durch sich selbst, sondern auch durch denSchlamm, den es dahin bringt und zurückläßt, wennes sich wieder-verläuft. In unzählige Gräben undKanäle abgeleitet, welche der Mensch ihm geöffnet hat,versieht es ihn und seine Thiere mit dem Getränke, dassie bedürfen; es bewässert seine Gärten, seine Wiesen,seine Felder; es erweicht und bereitet den Boden zu,den Samen aufzunehmen, und erspart dem Landbe-bauer die Anstrengung, auf eine mühsame Weise Fur-chen zu ziehen, die ihn aufnehmen sollen.
Das periodische Anwachsen des Nil, von dem das