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eine lebhafte Regung der Neugierde nähert, von demkeiner mit Gleichgiltigkeit spricht, — den Nil, Ichschiffte mich auf der Stelle ein. Das Ufer war mitkleinen Gebäuden bedeckt, die voll Soldaten waren.Wir hatten die größte Mühe, uns von selben zu ent-fernen. In der Mitte des Stromes angekommen, fan-den wir den Wind so entgegen, daß wir uns genö-thiget sahen, zu Fuah am entgegengesetzten Ufer zulanden und hier den andern Tag zu erwarten.
Fuah ist eine kleine Stadt, welcher ein Nieder-lagshandel vor noch nicht zwey Jahrhunderten einegewisse Wichtigkeit gab. Seitdem hat sie abgenommen.Sie ist sehr schlecht gebaut; der größte Theil derHäuser ist verfallen. Es gibt da nur einige Fabrikenegyptischer Mützen, die man im Lande Tarbusch nennt.Die Moscheen sind beynahe die einzigen Gebäude, diean eine glücklichere Zeit erinnern.
Am 8. hatte sich der Wind noch nicht verändert,und es war uns unmöglich, abzureisen. Ich brachteeinen Theil der Nacht mit Lesen und Schreiben zu.Das lärmvolle und ununterbrochene Geschwätz derSchiffsmannschaft belästigte mich, und ich hieß sieendlich schweigen. Bon Zeit zu Zeit verließ ich meineKammer, um den reinen Himmel Egyptens zu bewun-dern, um den Fluß und seine schönen Ufer zu betrach-ten, die durch das Gestirn der Nacht so sanft beleuchtetwaren. Es war der Festtag des heiligen NamensJesu. Indem ich ihn durch meine Gebete feyerte,konnte ich nicht ohne eine lebhaste Freude daran denken,