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nur irgend ein europäisches Regiment. Es begab sichnach Alexandrien. Ich hatte einen Empfehlungsbriefan den Kommandanten von Alf; allein der Durchzugder Truppen, die aus Oberegypten kamen, beschäftigteihn so sehr, daß es meinem Janitscharen Mahometunmöglich war, zu ihm zu gelangen. Ich mußte selbstum den Preis einer Barke handeln, um meine Reisefortsetzen zu können. Ich fand nur eine sehr große,die zwey Kammern hatte und mit 16 Matrosen be-mannt war.
Als man mein Gepäck dahin brachte, bemerkte ichmitten in einem Haufen Araber Mahomet, der sich mitHeftigkeit bewegte und einem Türken half, um einender Seeleute der Barke, die mich von Alexandrienhieher gebracht hatte, zu Boden zu werfen. Ich eiltehinzu, und erfuhr bald, daß dieser Mann ertappt wor-den ^sey, wie er von meinem Vorrathe zwey Brode stahl,und daß man ihm eben die Bastonade geben wolle.Glücklicherweise kam ich noch zur rechten Zeit; ichbat den Scheck, der bey dem Vollzug der Strafe dieAussicht führen sollte, inständig ihn zu begnadigen.Er zögerte; ich näherte mich ihm, und indem ich gegenHimmel wies, sprach ich das Wort »Allah!« aus. Erlegte die Hand auf sein Herz und gab dem armen Ara-ber die Freyheit. Dieser zitterte noch vor Furcht undschien ganz erstaunt zu scyn, dem, den er beleidigthatte, seine Begnadigung zu verdanken.
Endlich konnten meine Augen den »König derFlüße« sehen, den Fluß, dem sich kein Reisender ohne