Druckschrift 
Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
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saß in einer Ecke auf einem Teppich von Goldstoff;er rauchte seine Pfeife und sprach mit dem Befehlsha-ber des Platzes und noch mit einer andern Person vonAuszeichnung. Als er uns erblickte, entließ er sie. Wirgrüßten ihn auf europäische Weise; er legte die Handaufs Herz, und gab uns durch Zeichen zu verstehen,daß wir uns setzen sollten; dem General-Konsul wieser seinen Platz zu seiner Linken und mir zu seinerRechten an. Sein Dolmetscher stand vor Hm, derdes österreichischen Konsulats hinter mir. Kaum hattenwir Platz genommen, als man uns Caffee brachte.Hierauf öffnete er mit Worten voll Wohlwollen undRücksicht eine Unterhaltung, die zum großen Erstaunenseines ganzen Hofes drey Stunden lang dauerte. Erhäufte über Europa Fragen auf Fragen, und schienmeine Antworten mit besonderer Aufmerksamkeit anzu-hören. Er fand Vergnügen daran, mir sein Lebenzu erzählen, mir Charakterzüge bemerkbar zu machen,durch die er sich ausgezeichnet zu haben glaubte, unsdie man wirklich an ihm hat beobachten können; be-sonders rühmte er mir sein wunderbares Gedächtniß,,er kenne in seinen weiten Besitzungen nur einen ein-zigen Mann, der ihn darin übertreffe, dieß sey seinFjnanzminister Ghaly.«

Ich hatte mir vorgenommen, über seinen Streitmit dem Sultan wohlweislich ein unbedingtes Still-schweigen zu beobachten: er war der erste, der diesenmißlichen Gegenstand berührte. Er ging mit einergewissen Vertraulichkeit auf die umständliche Erzählung