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bey den Grabhöhlen der alten Nekropolis, der Stadtder Tobten.
Als wir uns dem Ufer näherten, sahen wir Sol-daten als Wachen aufgestellt, damit die Araber dieGegenstände, die von den Wellen ausgeworfen wordenwaren, nicht stehlen möchten, eine leider nvthwendige,aber für die Menschheit sehr demüthigendeBorsichtsmaß-regel. Als wir endlich am Ufer angekommen waren,sahen wir das Schiff selbst, welches mit zur Hälftezerbrochenen Masten da lag. Die ungestümen Wellen,dunkel und mit weißem Schaume gemischt, brachensich tobend daran; Wogen, durch die Heftigkeit desWindes gepeitscht, stürzten sich mit Getöse eine überdie andere, und bedeckten es dann und wann ganz,indem sie ihren Wasserstaub fern hin sprizten. EinigeSchritte von da lagen Kleider, Wäsche, Geräthe, Tau-wcrke, Speigallen,*) und eine Menge anderer beschä-digter oder zerbrochener Gegenstände zerstreut umher.Ich bemerkte besonders die Trümmer eines herrlichenPianos von Mahagoni, welches Herrn Schiff ange-hörte. Der Anblick dieses Instrumentes machte mirdas Schauspiel, das ich vor Augen hatte, noch trauriger.
Trotz des schlechten Wetters war der Zudrang be-deutend. ES waren Angestellte des österreichischen Kon-sulats, die herbeygeeilt waren, theils um auf die SachenAcht zu geben, theils um das zu retten, was zu
*) So nennt man in der Seesprache die Rinnen deöVerdecks.