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wir durch einen Wald von Masten, in deren Mittesich majestätisch die von mehreren dreydeckigen Schiffenerhoben, von denen eines 140 Kanonen hatte, Ale-xandrien unterscheiden.
Um 7 Uhr Abends näherten wir uns dem Hafen.Die Einfahrt desselben ist gefährlich, und es wäreunklug, sich ohne Lothsen hinein zu wagen. Glückli-cherweise beruhigte sich der Wind ein wenig, und ge-stattete uns um g Uhr Anker zu werfen.
Unser Schiff war bald von verschiedenen Gesund-heits- Post- und Konsulats-Booten umgeben. Manwollte wissen, von welchen Orten wir kämen, undwelche Neuigkeiten wir mitbrächten. Ich befürchteteQuarantäne halten zu müssen, allein man versicherteuns, daß wir noch vor 24 Stunden die Erlaubnißerhalten würden, uns auszuschiffen.
Beym Anbruche des folgenden Tages konnte ichdiese Stadt betrachten, die durch den Willen des außer-ordentlichen Mannes, in dessen Gewalt sie sich gegen-wärtig befindet, ein neues Daseyn, ein neues Lebenerhalten zu haben scheint. Mit Hilfe eines Augen-glases konnte ich die außerordentliche Thatigkeit, dieim Hafen, auf den Wersten, und um diesen Koloß,das Schiff von 140 Kanonen, herrschte, in allen ihrenEinzelnheiten wahrnehmen. Der Kapitän, mir zurSeite, bezeichnete und erklärte mir mit Gefälligkeit dieGegenstände, die meine Neugierde am meisten erregten.Wir hatten den Pallast des Bicekönigs vor uns, denseines Sohnes Ibrahim, das Arsenal und die Maga-