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Im Berhältniß ist der Wein billig, man darfihn im Durchschnitt zu zwei Franken xr. Flascheanschlagen. Daher verdienen sich die Häuser, dieguten raschen Absatz haben, und sonst in ihrenZiehungen und Einkaufen glücklich sind, schöneRevenuen. Nicht nach allen, sondern nur nach dengrößern Städten, wo viele Luxusweine getrunken wer-den, kommen die Reisenden der Champagncrhäuser,anderwärts pflegen Weinhandlungen, die für sich in üor-llesnx-, Rhein - und Franken-Weinen Geschäfte ma-chen, ihren Wirkungskreis auch aus Champagnerweinemit auszudehnen. Nicht immer sind letztere Weine vonguten Häusern der tragen sie auch noch
so vornehme Etiguetten. Sie sind bald von obscurenHäusern, bald nachgemachte iVIorwsenx. Selbst dieWeinwirthe sammeln für ihren Bedarf schöne Etiquet-rcn, man darf nur befehlen, von welchem Hause derlütminpuZnei- sein soll, und er ist der Etiquette nachservirt.
Wenn daher die (illompnKnei'-Hlusillkmtsn hausigda ihre angeblichen Weine finden, wo sie gar keineGeschäfte machen, so ist dieser Umstand aus Obi-gem leicht zu erklären. Referent will zum Beweisefolgende Anekdote anführen. — Er traf vor 10 Jah-ren mit einem befreundeten Chef eines Champagner-Hauses im Gasthose einer kleinen Stadt zusammen.Man trank nach Auswahl aus den Kellern des Hauses,