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Der Champagner : eine Reise-Bericht zum Nutzen u. Frommen aller Weintrinker
Entstehung
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geahmte Uousseux in Deutschland.*) Wir sehen Fabri-ken am Neckar, in Mainz, in Bingen, in Coblenz, inTrier, selbst in Grünberg.

Der Neckarwein könnte sich zum Nousseux vor-trefflich eignen, wenn man die französische Bereitungs-art bei ganz leichten rothcn Trauben anwenden wollte.

Die Mainzer und Binger Fabriken wählen zu festeGewächse, die schon abgelagert und ganz reif sind, zummoussirenden Weine. Die Lebhaftigkeit des Schaumswird meist chemisch-künstlich beigebracht. Das Surro-gat schäumt tüchtig, schiebt auch einige Perlen nach;die Nouüso weiß sich indeß nicht zu erhalten und läßteinen durch die Präparation schlechter gewordenen kal-ten schaalen Wein zurück, der nach einigem Stehen imGlase widrig schmeckt.

I'risr macht ebenfalls Mosel - Alousseux. DieserWein könnte, verstände man die Kunst, das kalte Moselge-wächs zu erwärmen und die Moufse durch etwas Ger-bestoff und sonstige Bindemittel zu erhalten, ein ange-nehmes Sommergetränk werden. In kalten Ländernwird er aber niemals Aufnahme finden.

(Zrünberg, dieser verrufene Weinort, hat Trauben,die bei einiger sorglichen Auswahl, eine gute, haltbare

') kekerent behält sich vor, eine spätere Abhandlung über diesämmtlichen deutschen dlousseux-lakrike» herauszugeben, nach-dem ihm von den betreffenden Häusern die erforderlichen Mittheilun-gen zugegangen sein werden.