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Der Champagner : eine Reise-Bericht zum Nutzen u. Frommen aller Weintrinker
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zu brausen, wählt man die reifsten Beeren und diebesten Gewächse. Dasselbe gilt von Oemnnts, welchebeim Einschenken einen so geringen Schaum geben,daß man ihn nur als eine leichte Decke auf derOberfläche sieht, die die aufsteigenden Perlen un-terhalten; übrigens wird zwischen iV»n mousssnxund (lremunt fast kein Unterschied gemacht, kllenrist nur etwas Ausgesuchtes unter den (llrumgugner,denen man auch noch die BezeichnungHunlilepöriuere und Uiemiere ljuulits" anhängt.

Alle vorgenannten Weine, die Perlen der (llminxnxne,werden aus den ersten Ouvee'-s bereitet; der ordinaireKi'nnd iVIou-j-isux gehört den besten letzten Pressen an.Heiße Jahre liefern geistige körperliche Weine mit gerin-ger Nousss; je leichter, grüner, geistloser, desto mehrschäumt der Wein. Hieraus geht also hervor, warumdie Bergwcine an sich edler und feiner, die Nnrne-Weine teigiger und süßer, die Weine leichter

und schäumender sind.

Der edle, zarte Wein ist nicht immer von so lan-ger schäumender Dauer als der teigige; jener wirdleicht rheinweinartig, während dieser beim Abstehenlang und molkig wird; der grüne Wein wird zeitigscharf, obwohl sich bei ihm die iVIonsse in großenBlasen lange erhalten kann. Ersterer in seiner gutenZeit bleibt selbst, wenn das Gas wegen längerenStehens im Glase verschwunden ist, immer noch guter