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Der Champagner : eine Reise-Bericht zum Nutzen u. Frommen aller Weintrinker
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Stiele angewendet, so erscheint der Wein roth, denn injenen Theilen ist die rothe Farbe enthalten.

Die ersten drei Pressen geben Vi» cle (luvös, d. h.das Beste und Feinste, auch Vin «i<- olloix, vin ck' elitsgenannt, die vierte preiniäre l'nillö, weniger gut undsein als die drei ersten aber solider und haltbarer, wes-halb man sie auch gewöhnlich mit dem Vorlaße verschnei-det, die fünstePresse oder seoonclsPnille wird entweder zugeringeren Envee« verwendet, oder zu Rothwein gekeltert.

Den Nornsseux zu bereiten, wird die Gährüngdes Mostes im Fasse unterdrückt. Ein schlechtesMittel ist alsdann, dem Most einen Zusatz von ksxritoder EaZmkw zu geben, dieses geschieht indessen nurvon Leuten, die mehr den momentanen Nutzen als ihrksnmninöe im Auge haben und ihren leichten schlech-ten Wein sür einen guten kräftigen verkaufen wollen.

Die Unterbrechung der Gährung erfolgt, so balddiese lebhaft zu sein aufgehört hat, durch das Zuspun-den des Fasses. Gegen Neujahr und unter Begün-stigung trockenen Wetters weil schlechte Luft dieGährung neuerdings herbeiführen könnte wird dernoch immer trübe Most auf ein anderes Faß abge-stochen und geschönt. Das Abstechen geschieht noch-mals einen Monat später, wo die nach der Lese alsMost gekauften Weine zugleich geaicht und geliefert wer-den; Anfangs März wird dann noch einmal gejchönt.Im Mai oder Iuny je nach dem bestehenden Wärme-