Druckschrift 
3 (1925) Die merowingische und karolingische Zeit : 1. Teil: Siedelungsgeschichte
Entstehung
Seite
380
Einzelbild herunterladen
 

in ifj (fj

380

8.148: Zu den curtes: eine neue reichillustrierte Veröffentlichung von L. Deglatigny.Documents et notes archeologiques, Rouen 1925 zeigt, wie die gallischen Gutshöfemit Erdwällen („Viereckschanzen 1 ') auch in der römischen Zeit weiterbestanden undwohl die Vorbilder für manche fränkischen curtes wurden (besonders S. 26).

S. 175, Z. 16 von unten: frühfränkischen Töpfereien (Übergangszeit).

S. 182: Zu der Befestigung von Weier im Tal vgl. jetzt auch Cahiers d'archeologie etd’histoire d'Alsaqe XV (1924), S. 237 (C. Goehner).

S. 188 f.: Eine interessante Parallele zur Entwicklung von W e i n h e i m bietet Pforz-heim, wahrscheinlich der vicus Senotensis nach zwei Inschriften von Wilferdingenund aus dem Hagenschieß (Wagner, Fundstätten II, S. 99 und 139 und Band II,S. 172). Auch hier lag der vicus beiderseits des Flußübergangs („Altstadt“, an derEnz); ihm schloß sich die fränkische Siedelung an, wie der Reihenfriedhof an derTalstraße bei der Gasfabrik beweist. Als dann der Gaugraf eine Burg auf derHöhe beim heutigen Bahnhof erbaute, entstand dort auf dem Hange zwischen Burgund Fluß eine neue Stadtanlage um einen großen Marktplatz (vgl. die Plänclieu beiE. Wagner, Fundst. II, S. 143 und A. Kern, Bad. Heimat XII, 1925, S. 147 und 155).

S. 190, Z. 9 von unten: Burgolf und Luitolf.

S. 192, Z. 11: lies außerhalb. ■

S. 195, Z. 3 von unten: Vereins für Kunstwissenschaft.

S. 201 f.: Ingelheim: Vgl. auch A. Saalwächter, Im Wandel der Zeiten. Ein Beitragzur Geschichte der beiden Ingelheim, 1925.

S. 211, Z. 11: lies Chuningeshaoba. Zum Königshof Bergen bei Frankfurt vgl.H. Bingemer, Z. d. Ver. f. hess. Gesell, und Landesk. 50 (1917), S. 124 f.

S. 214: A. Haupt, Die Baukunst der Germanen, 1909, S. 72, hält die eichenen Kamin-überdeckungen der S a 1 z b u r g bei Kissingen für das älteste noch vorhandene deut-sche Zimmerwerk (XI. Jalirh.). Mit dem karolingischen Palatium, das in der Ebenean der Saale lag, hat diese Burg nichts zu tun.

S. 228: Die Karte von F. J. Spang wird demnächst veröffentlicht werden.

S. 233: Eine neuerliche Ausgrabung an der G e o r g s k a p e 11 e bei H e i d e n f a h r that ergeben, daß sie inmitten einer römischen villa rustica steht.

S. 241, Z. 17 von unten: St. Vandrille.

S. 261: Über die ältesten kirchlichen Verhältnisse des Odenwalds und Baulands vgl. auchA. Götzelmann, Hainstadt in Baden. Ein Beitrag zur Staats- und KirchengeschichteOstfrankens, 1922.

. 265, Z. 4 von unten: Sturmi.

.268, Z. 5: lies Monte Cassino, ebenso S. 257, Z. 12.

.277 und 368: Über die Mark Sinsheim (und das Kloster) vgl. auch BadischeHeimat 9 (1922), S. 138 f. (F. Metz), wo mit Wilhchni u. a. der Grafensitz im Stadt-teil „in der Burg“ angenommen wird.

S. 279: Da nach dem Lorscher Codex Sulzbach zur Wingarteiba, Allfeld (Alonfelde) zumJagstgau gehört (Hülsen, S. 120, 123), bildete offenbar die Südgrenze der Ge-markung Sulzbach und die Nordgrenze von Allfeld an der „Stuhlklinge“ die Gau-scheide, so daß bei B i 11 i g h e i m noch Raum für eine größere Volksgemarkungwar (Tafel 4), einschließlich Waldmiihlbach. H asb ach, das mehrmals imLorscher Codex erwähnt wird, lag an der Einmündung des gleichnamigen Bachesin die Elz unweit der Station Neckarburken, während die Lage von B u t e r s h e i munsicher ist.

S. 294: Zu den Fuldaer Markbeschreibungen vgl. J. Vonderau, Th. Haas u. a.,in den Fuldaer Geschichtsblättern öfters.

S. 302, unter 11.: Über den Königstuhl an der Elisabethenstraße unfern vom „Königs-floß“ beim Mechtildishäuser Hof (am „Fälmches Kreuz“?) vgl. Z. d.Ver. z. Erf. d. rliein. Geschichte IV, 1893—1905, S. 131 f. (B. Schädel), auch Wandernund Schauen, 1925, Juniheft, S. 3 (E. Rocgner).