liöfe auch gleichmäßiger verteilt waren, während sicii die alamannischenReihengräber zu mehreren Gruppen zusammenscharen, wie längs derWiese, im Markgräfler Hügelland und besonders dicht zwischen Freiburgund Krotzingen, wo auch heute noch eine besonders starke Besiedelungzu beobachten ist. Nördlich der Dreisam werden sie viel seltener, bisjetzt nur vereinzelt an der Elz, Unditz (Undussa), Schütter, Kinzig, Oos,Alb entdeckt, um von der Pfinz und Pforzheim ab wieder in größerenGruppen aufzutreten. Die Frage, wie weit sie in das Gebirge ein-gedrungen sind, ist noch nicht sicher gelöst, denn die Funde von Fahrnau,Kandern, Schönberg der Wagnerscheu Karte sind nicht vollständig ge-
Abb. 87. St. Peter irn Schwarzwald.
sichert. Da aber auch die —ingen- und —heim-Orte sicii auf die nachder Ebene vorgeschobenen sonnigen Hänge beschränken und die —ingen-Orte auch in der Rheinebene nördlich der Dreisam immer seltenerwerden, scheint tatsächlich die alamannische Besiedelung zwischen Elzund Pfinz weniger dicht gewesen zu sein, vor allem in der Ebene, wosicii die —heim-Orte erst zwischen Straßburg—Ettlingen breit machen.
Im Innern des Gebirgs begegnen (wie noch zahlreicher amRande) einige —weiler-Orte, die, wie auch Hausach, Wolfach, Schiltachan der Kinzigstraße u. a., Reste der romanischen Bevölkerung bewahrthaben mögen, wie aucli andere Ortsnamen und die Listen der KlösterSchlittern, Gengenbach, Ettenheimmiinster usw. beweisen, die aus demIX./X. Jalirh. viele romanische Namen führen (vgl. oben S. 70 f.). Die