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3 (1925) Die merowingische und karolingische Zeit : 1. Teil: Siedelungsgeschichte
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7. Mosel - (Muselengowe) und Ahrgau (Arahgowe) waren im all-gemeinen nur geographische Begriffe, Mayengau (Mayenfeld),E i f e 1 g a u usw. Maifeld, 620 Megine, 633 Magnensis, 961 pagusMaginensis (Gramer, S. 71). Eifelgau, 762 pagus eflinsis, 845 eiflinsis(A. Wrede, Eifler Volkskunde, 2. Aufl., 1924, S. 3f.).

8. Ripuarier g au (pagus reporiensis), Kauffmann 11, S. 300, Anm. 7.

a) Bonngau (Bunnecligowe, Bunnegouui), pagus Bunnensis.

b) C ö 1 n -1 leutzgau (Colngowe).

c) Z ii I p i c h g a u (Zulpaehgowe), pagus Tulpiacensis.

d) .liilichgau, pagus Juliacensis (Julihgeuui), Hülsen, S. 138f.

9. Hutter ungau, Diuspurggau usw., vgl. oben Nr. 15.

10. Batua (Batavergau), Betuwe, Diiffelgau, T e s t e r b a n tTex an d r i a usw. Hülsen S. 144f.

11. Hinter diesen:

Eifel gau (762 pagus Eflinsis, 893 Aquilinsis). Name noch nichterklärt. M. Müller, Trierer Jahrcsber. 1906, S. 63; E. Gramer, Röm.-germ. Studien, 1914, S. 86t'.; Düsseldorfer Jalirb. XXIX, 1917, DerName der Eifel.

Darin Düna (Daun).

B e (i) d gau, mit G a r o s g a u als Untergau. Vorort Bitburg (Beda).Vgl. II, S. 215f.; H. Aubin, XIII. Ber. d. Röm.-Germ. Komm., S. 59.B 1 i e s g a u (Blesigowe).

Betreffs der G renzen der G a u e herrscht viel Unsicherheit,teils wegen Dürftigkeit der Überlieferung, teils weil sie im Verlauf derZeit öfters gewechselt haben und weil comitatus (Grafschaft) und pagus(Gau) der Urkunden nicht immer scharf auseinander gehalten werden,obwohl ersteres der Verwaltungsbezirk, letzteres vielfach nur eine geo-graphische Bezeichnung ist. Wo wir die Grenzen der Grafschaften sicherkennen, wie z. B. für den Rheingau, Lobdengau, Elsenzgau, da sehen wir,wie bei Besprechung der Heppenheimer Markbeschreibung usw. hervor-gehoben ist, meist eine sorgfältige Berücksichtigung der wirtschaft-lichen Interessen durch Festhalten der Wasserscheiden und anderernatürlicher Abgrenzungen.

Da in diesen Veränderungen der Gaugrenzen viele Zeit-, Siedelungs-und Wirtschaftsgeschichte steckt, wäre eine sorgfältigere Erforschungderselben sehr erwünscht, wobei nicht nur die urkundlichen Quellen,sondern auch die Orts- und Flurnamen wie die Markengliederungschärfere Berücksichtigung finden müßten. Zwar sind die Gaugrenzen,die durch Steine, Lochbäume (lahlian = durch Hieb einen Baum zeichnen)oder Erd- und Steinhügel bezeichnet waren, mit dem Verfall der Gau-