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„Gerechtigkeit wurde er der Gerechte genannt und ObliaS, (1) d. h.: Schutz„des Volks und Gerechtigkeit, (2) wie die Propheten (3) von ihm anzeigen.„Einige nun ans den sieben Sekten im Volke, von denen ich oben in meinen„Nachrichten (4) geschrieben, fragten ihn, welches die Thüre Jesu sey'„und er entgegnete ihnen, dieses sey der Erloser. Denn einige hatten ge-glaubt , daß Jesus der Messias sey. Die genannten Sekten aber glaubten„weder eine Auferstehung, noch daß einer kommen würde, jedem zu ver-gelten nach seinen Werken. Wer aber gläubig geworden, war es durch„Jakobus geworden. Da nun auch viele von den Häuptern des Volks„glaubten, so entstand unter den Juden, Schriftgelehrten und Pharisäern„eine Unruhe, und sie sagten: es scheine, daß das ganze Volk Jesum als„den Christus erwarte. Sie gingen daher zu Jakobus und sagten zu ihm:„Wir bitten dich , hatte das Volk zurück, es hegt in Betreff Jesu die irrige„Meinung, als sey er der Christus. Wir bitten dich, alle, welche ans dem„Passah erscheinen, in Ansehung Jesu zurecht zu weisen. Denn wir alle leisten„dir Folge. Denn wir und das ganze Volk bezeugen dir, daß du gerecht„bist und keinen Unterschied der Person machst. Weise nun du das Volk„zurecht, daß es in Betreff Jesu nicht irre. Denn wir und das ganze„Volk leisten dir Folge. Stelle dich nun auf die Spitze des Tempels, (5)„damit dich alle da oben sehen und deine Worte vom ganzen Volke gehört„werden. Denn wegen des Passah sind alle Stämme nebst den Heiden ver-sammelt. Die vorgenannten Schriftgelehrten und Pharisäer stellten nun„den Jakobus auf die Spitze des Tempels und riefen ihm die Worte zu: Du„Gerechter, dem wir alle glauben müssen, da das Volk in seinem Jrrthum„Jesu dem Gekreuzigten folgt, so sage uns, welches ist die Thüre Jesu des„Gekreuzigten. Da entgegnete Jakobus mit lauter Stimme: Was fragt„ihr mich wegen Jesu, des Menschen Sohn? Er sitzt im Himmel zur Rechten„der großen Kraft und wird einst kommen in den Wolken des Himmels. (6)„Da ihm nun viele beistimmten und wegen des Zeugnisses von Jakobus„Jesum priesen und ausriefen: „Hosanna dem Sohne David," da sprachen„wiederum dieselben Schriftgelehrten und Pharisäer zu einander: Wir haben„es übel gemacht, daß wir Veranlassung zu einem solchen Zeugniß für Jesus
(t) Das Wort bedeutet gar nichts. Ich habe immer geglaubt, daß es ein
in «ic sich endigendes Wort seyn müsse und bin daher nicht abgeneigt, dem Rik.Füller beizutreten, der die ganze Stelle so verbessert: LxceXckro crccSölx x« chXXecczeäxarin ölxcreo? tc. Der Jrrthum aber ist schon alt und vermuthlich nicht von den Ab'schrcibcrn des Eusebius begangen worden, sondern er rührt von den Abschreibern des Hcge-sippus oder von diesem selbst her: denn Russin und Epiphanius lesen eben so. Stroth.
(2) Paulus zu Matth. 1, 22. liest für xccl Sex«eoowu?i — xal öixcreox ffv,„Und rechtschaffen war er so, wie die Propheten sdes alten? oder des neuen? Testaments)von ihm bekannt machen" und bemerkt dann, das Präsens Ay-euere lehre diese» Satzauf die christlichen Prophctc n beziehen.
(3) ES ist auf Jes. 3, 10. angespielt.
(4) Die Stelle von den siebe» Sekten führt Eusebius unten 4, 22. an.
(5) Es ist hier der Fronton auf dem eigentlichen inneren Gebäude des Tempels ver-standen, von welchem herab man gerade alle Vorhöfe voll Volks vor sich hatte.
(6) Matth. 26, 64. Apostelgesch. 7, 56.