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sich nicht, sie mit Rauchwerk und Opfern und Trankvpfern zu ehren. Wasaber ihre tieferen Geheimnisse betrifft, wovon sie sagen, dasi derjenige,welcher sie zuerst höre, außer sich komme und, nach dem Ausdrucke einesihrer schriftlichen Orakel, in Erstaunen gerathe, so sind sie in der That vollvon Dingen, worüber man erstaunen muß und voll von Verrücktheit undUnsinn und von der Art, daß ein sittlicher Mensch sie nicht nur nicht nieder-schreiben , sondern nicht einmal über seine Lippen gehen lassen kann wegendes Uebermaßes von Unsittlichkeit und Schmutzigkeit. Denn was nurschändlicher als das Schändlichste ist oder gedacht werden kann, das übertrifftnoch dies- verruchte Sckre, da sie liederliche und mit Lastern aller Art über-ladene Weibspersonen zum Gegenstand ihres Mnthwillens macht.
Vierchutes H a u p t st ü ck.
Von der Predigt des Apostels Petrus in Rom.
Diesen Simon, den Vater und Stifter solchen Unheils, stellte damalsgleichsam als gewaltiger Gegenkämpfer der großen heiligen Apostel unseresErlösers das jeder Tugend feindliche und der menschlichen Glückseligkeit eut-gegcnstrebende Wesen ans. Doch die göttliche überhimmlische Gnade standihren Dienern bei, löschte durch deren Erscheinung und Gegenwart die vondem Bösen angezündete Flamme mit der größten Geschwindigkeit aus unddemüthigte und überwand durch sie allen Stolz, der sich gegen die Erkenntnis;Gottes erhob. Daher konnte zu jenen apostolischen Zeiten weder die RotteSimons, noch die irgend eines andern der damals aufstehenden Jrrlehrerbestehen. Denn es überwand und überwältigte Alles der Glanz der Wahr-heit und das göttliche Wort, welches erst vor Kurzem vom Himmel herab denMenschen erschienen war, damals auf der Erde in seiner Blüthe stand und seinenAposteln inwohnte. So wurden also auch jenem erwähnten Berrügerdie Augen seines Verstandes gleichsam als von einem göttlichen wunder-baren Glänze geblendet, und er unternahm, nachdem er zuerst vom ApostelPetrus in Judäa über seinen Uebelthaten ertappt worden, eine weite Reiseüber das Meer aus dem Osten und floh eilends gegen Abend, indem er nundort nach Gefallen leben zu können glaubte. Er kam nach Rom und warmit Hülfe des dort seinen Sitz habenden höllischen Geistes in kurzer Zeitso glücklich in seinen Unternehmungen, daß er sogar von den Einwohnerndieser Stadt durch Errichtung einer Statue als ein Gott geehrt wurde.Allein er durfte sich dieses Glückes nicht lange freuen. Denn die allgütiae,menschenfreundliche und über Alles wachende göttliche Vorsehung führtealsbald noch unter der Negierung des Klandius den größten und gewaltigstenunter den Aposteln, der seiner Tugend wegen der Sprecher aller andernApostel war, den Petrus, nach Rom, als wider den Verderber der Menschen.Petrus, als ein wackerer Feldherr Gottes, angethau mit den göttlichenWaffen, brachte die kostbare Waare, das Licht des Verstandes vom Aufgang