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Chronik der Familie Johann Jakob Langen in Köln : auf Grund handschriftlicher Aufzeichnungen, der Kirchenbücher der evangelischen Gemeinden Marienberghausen, Mühlheim am Rhein und Bergisch-Gladbach sowie persönicher Mitteilungen im Frühjahre 1899
Entstehung
Seite
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Von seiner reichen geschäftlichen Thätigkeit dürfte besonders diejenige in der Gasmotoren-FabrikDeutz, der Kölner Unfall-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft und der Maschinenfabrik Grevenbroich zuerwähnen sein. Er war Mitbegründer dieser drei angesehenen Actien-Gesellschaften, deren Aufsichtsrater bis zu seinem Tode angehörte.

Daneben hatte Jakob ein besonderes Interesse an dem Wohle seiner ärmeren Mitmenschen. Erwar Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Kölner Vereins für Volkswohl sowie des Vereins für Kinder-horte des südlichen Stadtteiles, welch letzterer Verein der erste dieser Art in seiner Vaterstadt war.

Jahrzehnte lang gehörte Jakob der kirchlichen Gemeindevertretung an und war auch hier immereiner derjenigen Männer, auf die man mit Sicherheit zählen konnte. In den mancherlei Woliltliätigkeits-anstalten der evangelischen Gemeinde hat er viele Jahre hindurch eine stille, aber segensreiche Thätigkeitentwickelt. Namentlich die Pflege des Marthastiftes, die er als Vermächtnis seines unvergesslichen Vatersübernommen hatte, lag ihm besonders am Herzen; nicht minder aber widmete er dem Clara-Elisen-Stiftseine warme Teilnahme und Fürsorge.

Im Jahre 1894 begann er zu kränkeln. In den verschiedenen Bädern, die er deswegen besuchte,konnte er die erhoffte Genesung nicht finden und am 17. Februar 1895 verschied er unerwartet in FolgeHerzlähmung.

Mit den näheren und entfernteren Verwandten und Freunden trauerten weite Kreise an dem Sargeeines Mannes, dessen grösste Freude im Leben gewesen war, anderen eine Freude zu bereiten.