Dieser scheint in jugendlichem Alter nach Berg.-Gladbach gezogen zu sein, wo er sich am9. November 1755 mit Maria Katharina Schumacher verheiratete. In Berg.-Gladbach wird Jakob imJahre 1770 und weiter bis zu seinem am 14. Juni 1805 erfolgten Tode als Bäckermeister bezeichnet.Dieser Ehe sind acht Kinder entsprossen, von welchen eines im jugendlichen Alter starb, die übrigen aber— von einem, dessen Todestag nicht bekannt ist, abgesehen — den Yater überlebten, während die Mutter,gleich nachdem sie dem jüngsten Kinde das Leben geschenkt hatte, verschieden war.
Näheres ist über die Grosseltern unseres Familienhauptes, des am 27. August 1869 in Köln ver-storbenen Kommerzienrates Johann Jakob Langen und deren Vorfahren nicht zu ermitteln, da bis zuAnfang dieses Jahrhunderts die in Betracht kommenden Kirchenbücher teilweise sehr mangelhaft gelührtworden sind. Bis 1700 sind in den Taufregistern Namen und Geburtstag des Kindes ebenso wenig an-gegeben, wie der Name der Mutter, sondern nur der Name des Vaters sowie der »patten« und »goden«verzeichnet worden. Erst nach dem Jahre 1700 sind die Angaben etwas ausführlicher, doch fehlt auchdann immer noch der Name der Mutter. Kopulations- und Sterbe-Register beginnen überhaupt erst mitdem Jahre 1700 und sind auch nur sehr dürftigen Inhaltes.
Die Schreibart des Familiennamens ist in den Büchern verschieden: »Lang«, »Lange«,»Langen«. In ein und derselben Eintragung wird der Vater »Lang«, der Sohn »Lange« genannt, undwieder umgekehrt in ganz willkürlicher Weise, ohne jede Regel. Im Kirchbuche der Gemeinde Marien-berghausen findet sich fast ausschliesslich die Schreibweise »Lang« vor, in demjenigen von Mülheim amRhein bis 1765 »Lang«, dann meist »Lange«, während der Name » Langen « erst 1805 im Kirchbuchevon Berg.-Gladbach vorkommt.
Handschriftliche Aufzeichnungen von Gliedern der Familie liegen von 1775 an vor, von welchemJahre ab Johann Jakob Langen, der älteste Sohn von Jakob Henrich Lang oder, wie er selbst schreibt:von Heinrich Jakob Langen, sein »Annotationsbuch« geführt hat.