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XI.
14S5, 27. September. Die eidgenössischen Ratsboien melden an Glarusdie Kriegsbereitschaft der Unterwaldner und bitten um Beschickung desTages zu Zug mit zwei bevollmächtigten Gesandten.
ynnser fruntlich willig dienfte vnd was wir jn allen lachen* guttes vermögen zu vor. | Erfamen, wifeu, bel'onndern guttenfründe vnd getrüwen lieben eydgnoffen vnns wil nit | zwiuelen,uwer liebe fye durch uwern vennrich vnd weibel abfeheyd deslettft gehaltnen tags | zu Brunnen vnderricht, wie man dannvon allen ortten vnl'er eydgnoffenfchafft ein träffenliche | bott-Ichafft zu Ynderwalden vor den gemeinden haben vnd mittjnen treffenlich reden vnd | handien fölte, damitt fölicher zuggewendt vnd wir alle nit zu kriegen kamen, vnd nach | demuwer liebe mitt jr bottlchafft zu Ynderwalden nit erichinen ift,des wir vns doch theins , wegs zu dero verfechen hettend, dervrfach halb, das vns allen au difen dingen vil vnd mergklichsj ift gelegen, vnd wo wir dar jnn verdroffen vnd die dingeverachten lind vnd nit treffenlich darzu | tund, das wir zutötlichen kriegen komen möchten, vnd nach dem wir die be-melten uwer vnd | vnfer lieben eydgnoffen von Ynderwaldennit lennger, dann bis von yetz fritag nöchftkompt | vber achttag bereden noch der dingen jrs furnemens halb vffgehaltenmögen, fo haben | wir einen tag gen Zug angefechen vnd be-fcldoffen, das von jegklichem ortt vnfer eydgnoffenfehafft |zwen treffenlich botten von yetz mittwuchen vber achttag zunacht dafelbs zu Zug an der herberg fin, vnd das man vffmorendes von den dingen rattfchlagen, fürnemen vnd handien| fol, damitt die dinge ettlicher maß gewenndt vnd abgefteltwerden, damitt wir nit ze krieg , komen vnd byfrid, ruw vndgemach beliben mögind; das verkünden wir uwer liebe, vmbdas die jre | treffenlichen bottfehafft mit vollem gewalt, zwenvon üwerm hätte, zu. fölic.hem tag fchicken vnd das vmb keinfach vnderwegen laffen .... das wir alle gemeinlich vndeinhellenklich jn der fach | deft fruchtparer gehandlen vnd diefa enuden mögen; das begern wir ann uwer liebe