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Die freien Herrn und Grafen von Zimmern : Beiträge zur Rechtsgeschichte nach der Zimmerischen Chronik
Seite
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auf welche der Verzicht Bezug nimmt. Anhang I. Nr. 12,heisst es in Betreff dieses Punktes wörtlich: »fröwlin Margrethvon Ötingen (solle sich) vor lantgericht verzihen vaetterlichs,müterlichs vnd brüderlichs erbthails vnd aller erbfälle, die ir vonder graueschaft Oetingen zugevallen moechten allewile ain grauevnd mansname von Oetingen in leben ist vnd solle darinne dhainWiderrede haben. Dartzu junkherr Hanns Wernher von Zimernoftgemelt sin gunst vnd willen geben soelle ouch one Widerrede.Wann aber dhain graue von Oetingen rner in leben waere, sosoelle sy dise verschribung irs rechten nit binden, sonder ir soltenire gerechtikait vorbehalten sin vngeuarlichen.«

4. 1562. Verzicht der Anna Gräfin von Zimmern,Tochter von Froben Christof, vermählt mit dem Grafen Joachimvon Fürstenberg.

Wir Anna gräfin zuo Fürstenberg, geborne gräuin von Zim-bern, etc. bekhennen vnd thuen kundt olfennbar mit disem brieuefür vnss vnd all vnsere erben, als der wolgeborn herr, herr FrobeniCristoff graue vnnd herr zu Zimbern, herr zu Mösskirch vnd Wilden-stain etc., vnser lieber herr vnd vatter, vns zu dem wolgebornen,vnserm freuntlichen, lieben herrn vnd gemahel Joachim grauenzu Fürstenberg zway thausendt guldin müntz sarnpt noch ainemthausendt guldin in müntz, vermeg vnd inhallt der darübervffgerichtten heurattsnottel zu rechtter eesteur vnd heurattguott geben,auch zu demselben vnserm gemahel nach vnserm herkhomen eerlichvnd woll abgefertigtt, des alles benanntem vnserm lieben herrnvnd gemahl vnd vns wolbenuegtt, also haben wir vns gegengemellttem vnserm lieben herrn vnd vatter, graue FrobenioCristoffen etc., seinen erben vnd nachkomenn, alle die weyl eelichemannsgeburt des stammens der grauenn vnd herrn zu Zimbernverhanden sünd, verzüg gethon, verzeichen auch vns in crafft ditzbrieffs vnd sonderlich auch mit gunst, wissen vnd willen obgenanntsvnnsers herrn vnd gemahls aller Zimberischenn guetter samptderselbenn schlösser, stätt, land vnd leutte, mit allen im zuo-gehorungen, die der vorgenannt vnser herr vnd vatter jeztt hattoder er vnd seine erben künfftigclich vberkhomen mögen, lehensoder aigens, ligendts vnd varendts, auch alles andern vnsers väter-lichen, muotterlichen, bruoderlichen, schwesterlichen, vetterlichenerbthails, anfhelle vnd aller sipschafft von Zimbern herruernd,was das alles gesein oder wie das namen haben oder künfftigclichvff vns fhallen oder erben mechten, darzuo aller rechtt vndgerechttigkaitten, die wir darzuo haben oder künfftigclich be-khomen mögen, gar nichtz vssgenomen, geloben vnd ver-sprechen bey vnsern frewlichen eeren, threwen vnd bey vnsermayde, den wir darumb vff dem hailigenn euangelio zu gott vnd