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Die freien Herrn und Grafen von Zimmern : Beiträge zur Rechtsgeschichte nach der Zimmerischen Chronik
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der grafschaft Oetingen zufallen moecht, gütz, frys willens, gernvnd vnbezwungenlich für sy vnd ir erben taet vnd tun woelt, ochderselb ir vogt das also die drümäl von ir ghört haben vor ge-richt seite, sonder zuletst by sinem aid vnd denn daruff sy vnder, als ir vogt, in den ring giengen, alda in min, des obgnantenlantrichters, hand, vnd an des gerichtz stab soelich verzihen, wievorbegriffen ist, mit iren henden taeten vnd volfurten: Wenndas alles also beschaehe, das es denn darumb gnug waer nachlantgerichtz recht vnd wol gut crafft vnd macht hett, haben soltvnd moecht yetz vnd hienach. Dis alles teten vnd volfuertendieselben, min gnaedig frow vnd ir vogt, nach lut der vrtal. Esward och daruff nach miner frag witer zu recht gesprochen,soelichem verzihen, wie erkennt waer zutund, damitt gnüg ge-schehen sin. Und stund da dar der obgnant graf Wolffgangmit sinem nach recht erlopten vnd angedingten fursprechen, demvesten Marken von Magbuch zu Rauenspurg, lies im an ainervrtal erfaren, wie er sich an statt sin vnd der benempten grafFridrichs vnd Johannsen siner bruder zu dem ebegriffnen verzihender benanten siner Schwester, miner gnädigen frowen, vatterlichs,mueterlichs vnd bruederlichs erbs, och aller erbschaft, die ir vonder grafschaft Ötingen zufallen moecht mit den vnderschaiden,wie vorlut, ziehen soelt als recht vnd daran er, sin brüder vnd irerben berurterwis habig waeren, och das es kraft vnd macht hettyetz vnd hienach, nach lantgerichtz recht. Des fragt ich och dervrtal vmb vnd ward nach miner frag aber von den vrtalsprechernmit ainhelliger vrtal zu recht gesprochen, das derselb grafWolfgang zu mir in des lantgerichtz ring gan vnd das berurtminer gnaedigen frowen, siner Schwester, verzihen des vorbegriffenirs vätterlichen, mütterlichen vnd brüderlichen erbs mitsampt allererbschaft, so ir von der grafschaft Ötingen zufallen moecht mitden bedingten vnd vnderschaiden, wie sy in das berürterwis vf-geben hett, an statt sin vnd der obgnanten siner brueder vonmin, desselben lantrichters, hande vnd von des gerichts stabvfnemen soellt. Wenn das geschaeh, das es dann gnug, vnd er,och dieselben sin brüder vnd ir erben bemelter wis daran hablichweren, sonder darumb nach lantgerichtz recht craft vnd machthett, haben soellt vnd moecht yetz vnd hienach. Dis alles be-schall och, wie -ertailt ward, vnd nach miner frag aber witer er-kennt nach lut der vrtal beschehen vnd gnüg sin. Daruff begertim do der bnannt graf Wolfgang anstatt sin vnd der bnantensiner zwayer brüder durch sinen vorgenanten fursprechen ditz ge-richtz vnd vrtaln ains briefs etc.

Aufschrift: »Copya miner frowen von Zymern ufgeben.« Pap.,15. Jahrhundert, ohne Datum, im F. F. Archiv zu Donaueschingen,Zimmern'sche Akten, vol. IV. fasc. 10. In der Heirathsabrede,