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1 (1868)
Seite
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Amtsantritt im Hamburg unterzogen hatte, und dass dasobige Fragment derselben auf vieles Bekannte und bereitsVorhandene hindeutete, so wird man die Vermuthung be-gründet linden, 1) dass die Recitative mit den Chören derJuden für jeden Evangelisten nur einmal gesetzt und imeintretenden Turnus wieder verwendet wurden, 2) dassdiese Vermuthung wohl auch für einen Theil der Arienzutreffe, 3) dass die Choräle zum Theil neu, wiewohl nuräusserlich und willkürlich hinzugefügt, auf die mitwirkendeTheilnahme der Kirchen-Gemeinde am Gesänge berechnetwaren, mutlimasslich in der Mehrzahl einstimmig gesungenund nur von der Orgel begleitet worden sind.

Wahrscheinlich hatte die so eben betrachtete Original-Disposition die Bestimmung, die vollständige Partitur zuersetzen. Denn da die Stimmen, Recitative und Arien imeinzelnen vorhanden waren, konnte Bach nach ihr dieAusführnng wohl im Nothfalle dirigiren. Stellt man die-selbe den sorgfältig geschriebenen und bis in die kleinstenDetailbezeichnungen ausgearbeiteten Passions - PartiturenSeb. Bach's gegenüber, so ergiebt schon diese rein äusser-liehe Betrachtung den ungeheuren Unterschied, der zwischenjenen und diesen Arbeiten besteht.

Von derPassion von 1781" ist folgendes bekannt:

Choral No. 110. 1.", darauf-No. 1. Anfangs-Chor" (fehltauch liier, wie bei der vorhergehenden Passion).

Nach den Worten: Dein Wille etc., Choral No. 393. 1.

Nach den Worten: Den greifet etc., kommt folgendes Accomp.Recit. (für Tenor) etc.,

welches den Gehorsam Christi bis zum Tode schildert undohne wesentliche Bedeutung ist.

Arie (für Bass) Poco andante. C-dur:Nun sterb' ick Sündernicht",

welche ohne Accompagnement mit der BemerkungdieStimmen liegen in No. 2" in der Partitur steht, sodass mutlimasslich die Begleitung ohne partiturmässigeZusammenstellung in die einzelnen Stimmen ausgesetzt war.

Nach den Worten: Und flohen, kommt folgende Arie.