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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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angeregt werde», wie ihre Väter getban, den neuerhobenen Bcr-gischen Dom schmücken zu helfen! Mebre Gesangvereine unsererHeimat haben bereits übernommen, einige Fenster auszustatten;dock bleibt dort noch Vieles zu thun. Die völlige Wiederherstellungder Grabdenkmäler, die Fertigung eines äußern Drahtgirters zumSchutze der prächtigen Glasmalereien, die Anschaffung der goltes-dienstlichen Gerüche, Paramente, Orgel, Glocken, u. dergl,, sowiedie Ausbringung des Unterhalts für die Diener des Heiligthumosind Bedürfnisse, die durch gemeinsame Handreichung leicht zu be-friedigen. Zwar ist Hoffnung vorhanden, daß von den verschlepp-ten Stiftungen, Paramenten, Utensilien und Gemälden Manches»nieder aufgesucht und zurückgefordert »verde, aber das so zu Er-langende wird nicht ausreichen.

Besonders für den Katholischen Kultus bleibt manches Bedürf-nis,. Möchte doch das ganze Bergcrland seinen Dom nicht füreine bloße Gemcindekirche, oder gar für ein Klostervermächtniß,sondern fn das, was er wirklick >st, für gemeinsames Eigcnthumansehen, und alle sich die Bruderhand reichen, wo es gilt, dieEhre des Einen Gottes, den »vir Alle Vater nennen, und dem wirnur in gegen» itiger Achtung und geschwisterlicher ^Eintracht gefallenkönne». Mögren Alle sich die Bruderhand reichen, wo es gilt dieEhre des gemeinsamen mütterlichen Heimatlandes, dem »vir 'so Vie-les, was bicnieden theuer ist, verdanken. Dann wird der bimmel-anstrebcnde nach Oben vereinigte Pfeilerwald des Domes derTräger, das Sinnbild und Denkmal unserer Einigkeit sein, wie eres bei den Vorvätern war, und »vir werden im Anblicke seinerErhabenheit und Größe vergessen der kleinlichen Eifersüchteleien,»reiche einer Zeit angehören, die keine Dome baucte. Das Volkwird aus frobem Herzen Gott preisen, der es in dem neuerhobeneuHeiligthume der Värer zusammenführte, der Doin wird dann initder früher» Herrlichkeit anck die frühere Bestimmung als Mittel-punkt unserer Gauen wieder erhalten. Es ist bedeutungsvoll underbebend für uns Berger, daß »vir nach langer Vereinzelung ge-rade in einem Gottesbause den Vereinigungöpunkt unsrcr Landcö-brüderlichkeit wiedergefunden haben.

Möchten darum die weiten Hallen des Bergischen Gotteshausesnicht bloö bei der Eröffnungsfeier von daukfrcudiger Menge gefülltwerden, sondern die heimatlichen Gauen sich recht oft noch an derheiligen Ruhestätte unserer frühesten Landcsväter zum pobe Gottesvereinigen. Dies würbe Feste höherer Art bereiten, für derenSegen auch späte Enkel noch dem Erlauchtesten Wicdererbauerder Bcrgischeu Kirche" unfern» Könige, unserm Herzoge danken»Verden.