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englischer Dichter von ihm sang: „Bach stand anf desOlympos Gipfel und Polyhynmia kam ihm ent-sregen. Sie breitete die Silberarme um ihn und
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sprach: Ganz bist Du mein!"
„Seine Kirchenstücke haben viel Gründlichkeit, nureine gewisse weltliche Miene, die den Geruch der Ver-wesung ankündigt. Seine Opern, die er in England, Ita-lien und Deutschland setzte, verrathen alle den Herrsc.her-geist im Gebiete der Tonkunst. Dieser Bach konnte seinAvas er Avollte, und man verglich ihn mit Recht mit demProteus der Fabel. Jetzt sprudelte er als Wasser, jetztloderte er als Feuer. Mitten unter den Leichtfertigkeitendes Modegeschmacks schimmert immer der Riesengeistseines Vaters durch. — Sein Bruder in Hamburg schriebihm öfters: „Werde kein Kind!" Er aber antworteteimmer: „Ich muss stammeln, damit mich die Kinderverstehen."
„Dass aber dieser ausserordentliche Mann auch in demtiefsinnigen Style seines Bruders und Vaters arbeiten konnte,beweisen verschiedene Ciaviersonaten, die er zu Londonherausgab. Sonderlich ist eine Sonate von ihm aus F-mollbekannt, die mit den gründlichsten und besten Stückendieser Art wetteifert."
„Bach hat sich in allen Arten des musikalischen Stylsfast mit gleichem Glücke gezeigt. Er arbeitete für dieKirche, für's Theater, für die Kammer. Er vorfertigtetragische und komische Opern, ernste und scherzhafteBallete. Natürlicher Fluss der Gedanken, liebliche Melo-dieen, reiche Instrumentkenntniss, überraschende Aus-weichungen, herrliche Bearbeitung des Duetts, festlicheChöre und meisterhafter Recitativstil — charakterisirenseine ernsten Opern. Er schrieb deren sehr vnele inItalien, England und Deutschland; und noch heute werdensie mit dem entschiedensten Beifall aufgeführt. Jomelli'-sches Feuer, und den harmonischen Tiefsinn seines Bruders,in Hamburg — sucht man freilich in diesen seinen Opern