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den fruchtbaren Thalgrtinden ladet wie wenige zur Zu-friedenheit, zu stillem Nachdenken und zu fröhlicher Ar-beit ein.
Friedrich Bach's tiefe Einsichten in das Wesen derHarmonie und sein ungemein fertiges und geschmackvollesCiavierspiel, in dem er fast keine Schwierigkeiten mehrkannte 1 ), haben ihn als ausübenden Künstler bemerkens-werth gemacht. Die Instrumente seiner Familie, Clavi-chord , Flügel, Fortepiano und Orgel waren auch dieseinen.
Er hat viel geschrieben, sowohl für Gesang als fürInstrumente und Ciavier. Quartette, Concerte, Sonaten,Trios, Sinfonien und Cantaten sind von ihm bekannt.Auch geschieht einer angeblich von ihm gesetzten Oper„Pygmalion" Erwähnung. Das Musikalische Vielerlei(Th.l. S.202) enthält allein 16 Stücke von seiner Compositum.Em. Bach liess seiner Zeit in einem seiner Concerte zuHamburg die Solocautate Ino (von Ramler gedichtet,1786 im Ciavierauszug erschienen) aufführen, und dieAmerikanerin (von Gerstenberg, 1787 in Rinteln ge-druckt) hatte sich einen gewissen Ruf erworben. BeideArbeiten aber sind längst überlebt, und es würde schwersein, ihnen das geringste Interesse abzugewinnen.
Denselben Charakter verhältnissmässiger Unbedeutend-heit zeigen seine weltlichen Lieder sowie seine Clavier-und Instrumental - Compositionen. Sie gehen nicht überdas Niveau des Mittelmässigen hinaus und erreichenkaum die schwächeren Arbeiten Emanuel's, an dessenStyl sie sich im Ganzen anschliessen.
Das Beste, was Chr. Friedrich geschrieben hat, istin den Melodien der ersten und zweiten Sammlung von1). Balthasar Mtinter's geistlichen Liedern enthalten,die in den Jahren 1773 und 1774, das erste Heft kurz
i) Mus. Almanach für Deutschland (SehWickert). 1782. S. 114.1784. S. 151.