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dieser durch eigensinniges Beharren auf einer durch dieüberragende Grösse seines Vaters abgeschlossenen Bahnin einsam abstossender Versunkenhcit mehr und mehr demLeben, der Ausübung und dem Dienste der Kunst ent-fremdet ivurde, stieg Johann Christian zu hoher Stel-lung empor, um im äusserlichen Wesen völlig zu ver-flachen. „Werde kein Kind!" schrieb ihm Emanuelnach London 1 ) und er antwortete: „Ich muss stammeln,damit mich die Kinder verstehen." So trennten innereVerschiedenheit und äussere Entfernung beide Brüder voneinander.
Ebenso wenig ist von seinem Verhältniss zu J o h a n nC h r i s t o p h F r i e d r i ch, dem B iickeburger bekannt, der,3 Jahre älter als der Londoner Bruder, Emanuelnäher geblieben war. Was er von ihm in die Familien-Genealogie geschrieben hatte: „hat eine musikalischeFrau und Kinder, welche musikalisch sind", istdürftig genug. Doch haben wir gesehen, dass er ineinem Concerte zu Hamburg (1768) dessen Jno-Can-tate hatte aufführen lassen. Wenn man ferner auf demTitel blatte der Partitur von der Auferstehung Jesuaus Johann Christoph Friedrichs Feder die Worteliest: „Von meinem lieben Bruder zum Geschenkerhalten", und beachtet, dass dieser sich auch an demMusik. Vielerlei betheiligt hatte, das Emanuel in Ham-burg herausgegeben hat, so ist hierdurch das Vorhanden-sein eines künstlerisch freundschaftlichen wie brüderlichenVerkehrs festgestellt, der nicht wie bei den anderen Brüdernunter entgegengesetzten Strömungen des äusserlichen Lebensund der Charaktere zu leiden hatte. Dies wird auch da-durch bestätigt, dass, als Christ. Friedrich Bach etwaim Jahre 1774 seinen Sohn Wilhelm nach London brachte,um ihn dort bei seinem Bruder Christian die Musikstudiren zu lassen, er den Weg über Hamburg nahm, wo
!) Scliubarth. Aesthetik der Tonkunst.