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2 (1868)
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eine Beschäftigung solcher Köpfe ist 7 die nicht mit allendiesen Eigenschaften begabt sind."')

Das letzte wird man füglich zugeben können, ohnedeshalb über die schlechte Kritik, die immer den weitüberwiegenden Antheil an der Beurtheilung aller Künstehaben wird, so bedenkliche Ansichten hegen zu dürfen.Es ist dies ein Uebel, das man ebenso mit in den Kaufnehmen muss als das Anhören schlechter Musik oder dasReisen durch öJe und flache Gregenden. Dagegen mussdoch bemerkt werden, dass der Kritiker aufUmstände,Vorschriften und Veranlassungen" bei der Beurthei-lung von Kunstwerken in der That keine Rücksicht zunehmen hat, und dass Bach, indem er dies verlangte,jedenfalls im Unrecht gewesen ist. Wie er sehr richtigsagte: Bios das Werk lobt und tadelt am besten denMeister, so hätte er auch alle Veranlassung gehabt hinzu-zusetzen, dass die beste Kritik durch Berücksichtigungder Umstände, Vorschriften und Veranlassungen ein mittel-mässiges Kunstwerk nicht heben, die schlechteste Kritikein wirklich gutes Werk nicht herabsetzen könne 2 ).

Bach hatte 3 Kinder, eine Tochter und zwei Söhne.Von diesen war der älteste, Johann August am 30. No-vember 1745 zu Berlin geboren. Er war Licentiatus juris

1) Zelter sagt hierüber in seinen nachgelassenen Notizen:

Da Bacli zugleich fieissig war und seine trefflichen Stücke gerndrucken liess, so mochte ihm die Verbreitung und Empfehlung der-selben durch anerkannte Künstler lieber seyn als ihre Kritik, welchewenigstens ihm nichts mehr helfen konnte.

So hatte Marpurg Bach's zweistimmige Fuge aus D-mollscharf kritisirt. Darauf sagte Bach zu einem seiner ehemaligenSchüler:

Schade, schade! Warum hat Marpurg seine schöne Kritik nichteher gemacht, als ich meine Fuge? Nun weiss ich auch was ihr fehlt.Wenn ich lebe, denke ich noch manche Fnge zu machen, doch keinebesser als ich kann!"

2) Reichardt (Briefe eines aufmerksamen Reisenden. Tb. 1.S. 117.) schreibt, dass an den Bach gemachten Vorwürfen, an die erselbst später freilich herangestreift ist, nichts so viel Schuld habe,