Hocherhabener!" Die bis dahin selbständige Bewegungder Instrumente geht, hie und da durch eine kurze Figurder ersten Violine unterbrochen, in begleitende Accord-folgen über, die in ] /ie Noten schnell mit den Modulationender Singstimme wechseln. Es ist ein ungemein reizendermelodischer Gesang von 14 Takten, der sich, ohne einebestimmte Form zu gewinnen, in dem declamatorischen Cha-rakter des ersten Satzes, zu dem helleren Glänze der Sterneemporschwingt, deren strahlende Schönheit er darstellt.
So ungefähr mag sich ß. Wagner die von ihm mitgeringerem Glücke ausgebeutete „unendliche Melodie"gedacht haben.
Bach benutzt diese recitativähnliche declamatorischeEingangsform nur, um sich im dritten Satze zur wirklichenMelodie zu erheben (A-dur Allabr.). In langsamem Tempostimmen zwei Flöten, in der Octave den träumerischenGang der Bratschen verstärkend, zuerst unisono, dann insanfte Terzengänge übergehend, einen der wohltlmendstenZweigesänge an, die je geschaffen worden sind. Der in-strumentale Charakter ist von einer Weichheit und Fülle,wie er kaum phantasiereicher gefunden werden könnte.Es spricht aus dieser melodischen Dichtung der blüthen-reiche Duft eines rosigen Frühlingsmorgens, das erste Däm-mern der unendlichen Schöne, die die Natur über die
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junge Erde gebreitet hat. Nach dem 4. Takt tritt derGesang in selbständiger, gleichfalls declamatorischer Füh-rung der Melodie hinzu.
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2 Flöten. -Q-öJ-
Schon [wehen
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und säu-
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