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Kaum möchte wohl das Erwachen des Morgens, der erstePurpurschimmer der heraufsteigenden Morgenröthe mitsüsseren Tönen, mit einem von reinerem Zauber umwebtenMelodienglanze dargestellt worden sein.
Eine etwas lebhaftere Bewegung abgerissener Accordedes Streich-Quartetts führt aus diesem Abschnitt nach F-dur(%) zu dem Duett „Herr Gott! barmherzig und gnä-dig", das, nach festem Einsatz der Stimmen auf den Wor-ten „Herr, Gott!" sich meist in melodischen Terzen- undSexten-Gängen bewegend, von dem Chor in vierstimmigemSatze wiederholt wird. Heitere Zuversicht, eine feste unddoch milde Stimmung drückt sich in diesem schönendeclamatorisch schwungvollen Satze aus. Der Chor isthomophon, die Instrumentalbegleitung (2 Flöten, Streich-Quartett und 2 Bratschen) im Wesentlichen nur begleitendund verstärkend. Sehr schön ist das, auf den Abschlussin G-dur nach der Pause von einem Takt mit dem Quint-Septimen-Accorde in G eintretende: