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herab," durch eine für den ersten Sopran wenig sangbarecontrapunktische Steigerung wohlthätig unterbrochen wer-den. Flöten und Violinen dienen auch hier fast nur zurVerstärkung der Gesangsstimmen.
Der Mittelsatz (H-moll 3 / 8 , Vivace) „Uns droht dasoffene Grab" erhebt sich zu tragischem Pathos. Diedrei mit poco Adagio bezeichneten Takte, „Der unsdas Dasein gab," von den Violinen und der Bratschepianissimo begleitet, treten sehr schön hervor.
No. 9. Recitativ Accomp. (C-moll 4 / 4 , Molto Adagio)Moses, von den Leiden seines Volkes überwältigt, das da-hinsterbend, mit dazwischen gestreuten kurzen Chorsätzenihn unterbricht, bereitet sich zum Gebet vor. Der reicheWechsel lyrischer und dramatischer Stimmung, das in demGesänge des Moses ausströmende tiefe Gefühl, das schöne,sich den Worten und der Situation so eng anschmiegendeAccompagnement, überhaupt die überraschende Combina-tion des ganzen Satzes erheben diesen zu ungewöhnlicherWirkung.
No. 10. Diese Wirkung steigert sich in der Arie(C-moll %, Quartett, obligates Fagott, Orgel, Adagio),welche in ihrer Würde und edlen Lyrik für den Höhe-punkt des Werks gelten kann.
Das Quartett bewegt sich in einer fest durchgeführ-ten Figur, welche den Charakter flehender Bitte an sichträgt. Mit dem gefühlvollen Gesänge des Moses concer-tirt das Fagott in edler Melodie.
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