2 Oboen, Quartett) kündet in majestätischem Schwüngedas zürnende Erscheinen des Gesetzgebers an, der seinVolk mit grossem Sinn aus der Knechtschaft der Pharaonendurch Entbehrungen und Leiden zur Freiheit, Würde undGrösse zurückzuführen unternommen hatte.
Mit Recht entfaltet der Tonsetzer bei dem ersten Ein-treten seines Helden in den Gang des Dramas die ganzeorchestrale Pracht, deren er fähig war. So stellt er die Er-scheinung des ältesten und ersten der Propheten des be-vorzugten Volks in dem Glänze jener aussergewöhnlichenHoheit dar, der dem Auserlesenen des Herrn gebührt.
Auf die einförmige Melodik der vorhergehenden Arienwirkt dieser kurze Instrumentalsatz wahrhaft erfrischend.Moses fragt voll Zorn: „Welch' Geschrei tönt zu demThron des Herrn empor, und reizet seine Rache?"Da bricht die verhaltene Aufregung des verschmachtendenVolkes in wilder Flamme hervor.
Ho. 6. Mit sämmtlichen Instrumenten setzen die Ge-sangsstimmen (Allegro, Es-dur %) in kräftigem Unisonoein: „Du bist der Ursprung unsrer Noth!" Nur dieViolinen stürmen in lebhaften Harpeggien (die in tadel-loser Reinheit ziemlich schwer auszuführen sind, und dieinnere Erregung des sicli empörenden Volkes malerischdarstellen) neben dem Gesänge daher.
fs
Noth.
Hast
ge
führt.
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