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2 (1868)
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eine kurze melodische Unterbrechung- zwischen dem erstenSatze und der Wiederholung desselben. Die Arie ist sehrlang. Melodie und Behandlung des Orchesters erinnernlebhaft an Graun.

An sie schliesst sich

N.o. 3. Kecitativ des Aaron, vom Streich-Quartett inlanggezogenen Accorden begleitet. Moses Bruder mahntzum Ausharren in der Prüfung und zum Vertrauen aufden Herrn.

Es folgt dessen Arie (D-moll 3 /s Andante, Quartett)Bis hieher hat er euch gebracht," der es an jedembesonderen Interesse erregenden Zuge fehlt.

No. 4. Auf ein kurzes Secco - Recitativ der zweitenIsraelitin folgt wiederum eine Arie (F-dur Larghetto,Quartett mit Sordinen):0, bringet uns zu jenenMauern," von der nur zu wiederholen wäre, was iiberdie beiden vorhergehenden Arien gesagt ist.

Bach hat für die Gesangsstimme die schon oben be-merkten Veränderungen eingeschrieben, die der Arie einmehr coloraturartiges Gepräge verleihen, ohne ihren Charakterzu heben.

Durch die sich wiederholende Gleichartigkeit der Form,die durch keine Nüance gemilderte Eintönigkeit der In-strumental-Begleitung und die Interesselosigkeit der melo-dischen Erfindung dieser drei nach einander folgenden Arienwird die Aufmerksamkeit der Zuhörer empfindlich herab-gestimmt. Bach's Zeit dachte hierüber zwar anders; den-noch ist es zu verwundern, dass einem so feinen Kennerder musikalischen Mittel und Wirkungen, wie er war, dernachtheilige Einfluss entgangen ist, der aus diesem Uebel-stande für die nachhaltige Wirkung seines Oratoriumsfolgen musste.

Aaron verkündet in kurzem Recitativ das Rahendes Moses.

No. 5. Eine Symphonie (mit der BezeichnungOuver-türen massig," C-dur ®/ 4 , 3 Trompeten, Pauken, 2 Hörner,

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