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Wie glücklich ist dein Volck!

Es kan in seinen Tempel gehen,

Wo deine Ehre wohnt.

Dein Zorn, den wir so offt verdienet,

Hat uns bisher geschont.

Wir dürffen nicht in Winckeln flehen;

Weil Fried im Lande griinet.

HErr! was dein Flügel deckt,

Das hat noch nie ein Feind geschreckt.

Du rettest uns, o Gott;

So bald wir unsre Not.li

Dir, dem Allwissenden bezeigen.

Und ehrfurchtsvoll die Knie beugen.

Gelobet sey der HErr, der seinem Voleke Israel Ruhe gegeben hat,wie er geredet hat.

1. B. der Könige c. 8. v. 16.

Nach Mittage.

Wie Lieblich sind deine Wohnungen, HErr Zebaoth.Ps. 84.

ARU

Verdamme, Ziou, Leid und Nacht,

Lass Lust und Freude sich verneuen!

Den Tag hat dir der HErr gemacht:

Drum lasst uns freuen,

Drnm lasst uns fröhlich drinnen seyn;

Dem Heyland Hertz und Tempel weyhn,

Und seiner Ankunfft Palmen streun!

Du sehntest dichRecht ängstiglieh,

Wie Vögel nach dem eignen Neste,

Nach diesem Feste:

Da hast du, Zion, nun dein Hauss!

Hier schütte GOtt dein Hertze aus.

Hier danck, hier lobe ihn,

Hier kanst du deine Wohlfahrt bauen.

Und stets dein Glücke steiff und grün,

Wie eine Ceder schauen.