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1 (1868)
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Im nächsten Jahre (1781) folgte die 3. Sammhing,dem alten Beschützer der Kunst, dem Freiherrn van Swieten,zugeeignet.

Die Zahl der Abonnenten war auf 307 herunter-gegangen; unter ihnen war Hamburg nur mit 39, Leipzigmit. 17 vertreten.

Diese Sammlung, wiederum 3 Sonaten aus den Jahren1774, 1766 und 1763, ferner 3 Rondos von 1779 und 1780enthaltend, hat sich bis in die neueste Zeit hinein besondrerAufmerksamkeit zu erfreuen gehabt. Ein im Ganzen nichtunbedeutender Kritiker des Musikalmanachs von 1783 l )sagt von ihr:Der 3. Theil der Bach'schen Sonaten fürKenner und Liebhaber gefällt mir im Ganzen genommenweniger, als die beiden ersten Theile. Besonders wollenmir die Rondos, gegen die im 2. Theil verglichen, garnicht recht behagen. Jene sind so edel, natürlich und dochreich und mannigfaltig. Diese hingegen (halten Sie mein Ur-theil nicht für verwegen) finde ich, das erste in E-dur aus-genommen, in vielem Betracht gemein, bizarr."

Von den Sonaten ist hier freilich nicht speciell dieRede. Von diesen glaubte Reichardt 2 ) die 3. Sonatein F-moll, mit der ihn Bach einst beschenkt hatte,dievortrefflichste aller seiner Sonaten nennen zu können.Redender, singender, durch jede Anwendung desGenies und der Kunst hinreissender kann ich mirnichts denken." Forkel hat derselben Sonate eine langeBesprechung gewidmet 3 ). Er findet in dem ersten Allegroden Ausdruck eines gewissen Unwillens, in dem AndanteBetrachtung und Ueberlegung, in dem letzten Andantinograzioso die daraus entstandene, fast möchte man sagenmelancholische Beruhigung. Er sagt ferner (S. 38):Siehaben vielleicht diejenige Stelle im zweiten Theile des

0 Seh Wickert, Mus. Almau. 1783. S. 141.

2 ) Kunst-Magazin. 1782. S. 87.

3 ) Leipziger Mus. Almanach (Sichwickert). 1783. S. 22 ff.

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