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1 (1893) Von 1207 bis 1648
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1SV8.

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bauen zu folgern. Seine Beschwerden liefen alle auf den Punkt hinaus, daßihm die Scheune nicht vor der Ernte gebaut worden sei, was die Leute zu soungelegener Zeit nicht hätten ausführen können. Das Zeugniß des Landreitersund die Rede des Pfarrers würde wohl aus einem Munde kommen, da sie guteFreunde seien. So sei denn auch des Pfarrers Frau nach Treuenbrietzen, als derLandreiter dort acht Tage sich aufgehalten, gefahren, habe sich dort auf Kostender armen Leute „lustig und guter Dinge gemacht" und zu ihm gesagt, er mögelustig sein, es müßte gut bezahlt werden. Der Landreiter habe an dem Schadender armen Leute wohl ebensoviel Ursache, als der Pfarrer. Der Pfändung seikein Widerstand entgegengesetzt worden; die weitern Behauptungen des Pfarrerswären unwahr, und der Laudreiter redete ihm zum Munde. Der Pfarrer habedein Consistorium falsch berichtet. Auch rede er die Unwahrheit in den anderenPunkten und habe den Landreiter aufgehetzt. Der Augenschein beweise, daßdes angefahrenen Holzes nicht wenig und daß es nicht „pro korma." geschehensei. Der Schade, der den Pfarrer an seiner fahrenden Habe betroffen und dener auf 50 Thlr. angebe, habe auch andere seine Nachbarn betroffen. Was derPfarrer von ihm, Heinrich v. Oppen, angeführt, sei nur zu wahr, ja, er habeihm alle mögliche Förderung und Gunst angedeihen lassen, wo er nur gekonnt;aber wenn er seine Unterthanen, die an und für sich nicht viel hätten, zu Bettlernhabe machen wollen, so könne kein frommer Christ es ihm verdenken, daß er billigUrsache habe, seine Hand von ihm abzuziehen. Daß er nach geschehener Pfändung,als er sein Eigenthum zu Wendisch Borck wieder zurückgeholt habe und zurückgerittensei, vor die Pfarre gekommen und ihn fragen lassen, warum er das Vieh habe pfändenlassen, stelle er nicht in Abrede; aber wofür er ihn gescholten, könne er ihm zujeder Zeit beweisen, was einem Pfarrer nicht wohl anstehe und gebühre und daßer sein Verhalten vor Gott mit gutem Gewissen nicht verantworten könne. DieWorte, die sein Bruder der Frau des Pfarrers zugerufen, habe er ohne sein(Heinrichs v. O.) Wissen gethan, aber er habe der Frau nicht mit Gewalt begegnet,wie der Pfarrer behauptet habe. Demgegenüber wolle er daran erinnern, daß derPfarrer vor zwei Jahren eine Frau in Schlalach darnieder geschlagen und gemißhan-delt habe, was von ihm selbst eingestanden sei. Daß etliche böse Worte von den Leuten,die um Butter und Käse gebracht worden, gegen ihn gefallen, sei wohl erklärlich, dadie armen Leute mit ihren Weibern und Kindern nur noch Salz und Brot zuessen gehabt. Auf die anderen Beschwerdepunkte des Pfarrers wegen andererSchmähungen, die gegen ihn ausgestoßen, einzugehen, sei zu weitläuftig. DieCommissarien würden dem nicht Glauben schenken. Daß die Frau des Pfarrers alsein hoffärtiges Weib gescholten worden, sei mehr als wahr, wie der Pfarrer selbstdenn auch so sei. Allerdings habe er gesagt, Er solle räumen oder er (Oppen) wolleräumen; denn wenn einer Pfarrer ist und wolle Junker sein, so müsse einer demandern (das Feld) räumen. Wenn die Bauern und deren Weiber ihn geschmäht.