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bestehen werden möchten, vndcrthenigst angelangen laßen; wir erinnern vnS auchdeines Ihnen vnterdeßen gegebenen Scheins. Ob nun zwar daraus zu ersehen,das ermeltcr Peter Rudolph von Oppen unverehelicht gewesen und das dieSupplicanten einander im dritten gerad gleicher linien verwandt wahren, so auchdahin gcstellet umrde, so verhelt sich es doch in dem andern passn, daß sonstenkeine Vettern mehr in gleicher linsen vorhanden, damit ganz anders, Indem ihreeingegebene vnd die fürgewiesene ^snsalossia, darinnen zwei ganze linsen ver-schwiegen worden, ganz unvollkommen. Tragen demnach ob solcher der implorantsnvnverandtwortlich beginnen ein Besonderes ausfallen, himit begerend, Du wollestIhnen daßelbe ernstlich beweisen vnd weil aus der beigefügter Densaloxia zusehen, daß noch mehr Vettern, welche so nahe als izige Supplicanten zu dieserlehenssuseession sein, am leben, als George, Caspar vnd David gebruder,Georgens Söhne, ingleichcn Georgens bruder Caspar Ernst, von welchenletzterm zwar nicht zu befinden, daß er jemaln die lehnfolge gethan, vnd KuhnoFridrich zu Slalach Heinrichs Sohn, die Interessenten allerseits vor dichförderlichst bescheiden, kegen einander nottürfftig hören vnd dir die feile, welchesich ab o. 1611 begeben, namhaft machen laßen, vnd wenn, auch welcher gestaltein jeder der gesambten handt folge gethan oder warumb es verblibeu, von Ihnenvernehmen vnd vns folgents, was vor dir eingelanfsen vnd wie du es befunden,mit zurneksendung der beilagen Herwiderberichten.
Datum Dreßden den 16. Dotobris ^.nuo ste. 1638.
Concept in den Lehnsacten über Belzig beim K. Kammergericht zn Berlin.Vergl. Nr. 1001.
1000) 21. Oetober 1K38.
Vertrag, mittels dessen Hans Heinrich v. Oppen seine 10 Hufen zuGodockheim an die Freien daselbst verkauft.
Geschehen zu Godockheim den 2l. Ootodris ^ nno sts. 1638.
Abschrift im vol. xil. der Hausbücher des Amts Rastenburg im K. Staats-arc hiv zu Königsberg. Der lehnsherrliche Consens erfolgte unterin 23. März 1639.
1001) 1KZ8.
Die Gevettern Ulrich und Abraham Adam v. Oppen berichten derkurf. sä chsischen Regierung, daß sie des verstorbenen Domherrn Peter Rudolfv. Oppen nächste Agnaten seien, und suchen die Lehen an dem Vorwerk und derSchäferei (im Sandberg vor Belzig).
Notiz auf einer in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts geschriebenen kleinenv. Oppenschen Stammtafel im K. Sächs. Hauptstaatsarchiv zu Dresden. — Balddarauf in demselben Jahre wiederholte Abraham Adam v. O. sein Gesuch unterBerufung auf die am 1. September 1632 geschehene Investitur. Ebendaselbst.In demselben Jahre suchten auch Jobst Friedrich, Hans Friedrich, Hein-rich und Otto Wilhelm, Gebrüder v. Oppen zn Frederödorf die gesammteHand am obigen Gute nach. Ebendaselbst. Vergl. Nr. 999.