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sich bald eine Anzahl Geistliche und Lehrer einfanden undden genannten Verein constituirten. Derselbe schloß sichdein Hamburger Hauptvereine an, dessen Organ dasMonatsblatt des Evangelischeu Lehrerbundes bildet. Ichkonnte mich aus innerer Ueberzeugung dem Vereine an-schließen, wußte ich mich doch mit den Mitgliedern eins indemselben Glanben und Verlangen.
Die mannigfachen Herbstarbeiten, zu denen auch nochdas Abnehmen des Tabaks sich gesellte, führten uns balddem Winter zu, und am fröhlichen Weihnachtsfeste warenwir mit unfern Kindern alle gesund und froh untermChristbaum versammelt, und konnten mit Gottes Hülfeauch das alte Jahr beschließen; ein stilles, aber doch ge-segnetes Jahr, das uns die Barmherzigkeit Gottes geschenkt.
Die Jahre 1874—76.
Ein Zeitraum von drei Jahren umfaßt im Menschen-leben mancherlei Erlebnisse, und doch kann es auch stillzugehen. Ein solch stilles Jahr war auch 1874, insofernals das Leben und Treiben in nnscrm Hauswesen seinengewöhnlichen Fortgang hatte. Im Sommer besuchte unsmein Schwager Heinrich Koch aus Berlin mit seinerTochter Hedwig auf acht Wochen, weil sich letztere, die sehrleidend war, etwas erholen sollte. Auch Otto Koch kamauf einige Tage zum Besuch. In den Sommerferien warRudolf und Minchen mit einer Freundin hier, so daß esrecht lebhaft im Hanse war. Wir machten mehrere Maleeinen Ausflug nach der Plcsse und in den Nörtcner Wald.Auch Karl Koch kam ans seiner Durchreise von Wermels-kirchen nach seinen Eltern auf einen Tag mit vor. Außer-dem waren die Colportenre Lürßen und Niegelmann beiuns, letzterer war mehrere Jahre mit mir im NeinstcdterBrüderhause zusammen gewesen. So hatten wir also dasWort: Herberget gerne, im reichen Maße zu üben. Am1. October hatte Minchen ihre Lehrzeit in Hannover beendet,