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empfangen. Abgesehen von mancherlei kleinen Diensten,haben wir es doch für eine große Gnade Gottes erkannt,die Kirche im Hanse zn haben nnd dazu alle SonntageGottesdienst. Während wir in Schönebeck den, besondersim Winter sehr beschwerlichen Weg über Feld znr Kirchehatten, brauchten wir uns jetzt nicht einmal den Fnß naßzn machen. Dazu kommt noch, daß der Gottesdienst immerzur bestimmten Zeit stattfindet, nnd daß Nachmittags nochfür Kinder eine besondere Katechese gehalten wird, wasja für unsere Kinder auch noch einen Segen hat, da sichdieselben den Religionsstnndcn in der Schicke anschließen.Durch die Kirche ist denn auch am Sonntage das Waisen-Hans belebt von großen nnd kleinen Leuten, indeß lebtman sich da bald hinein und freuet sich mit dem Hansen,der zum Hause Gottes wallet und das kleine Kirchleinfüllt, nnd lernt Davids Wort begreifen: Ein Tag in DeinenNorhöfen ist besser denn sonst tausend. Ich will lieber derThüre hüten in meines Gottes Hause, denn lange wohneilin der Gottlosen Hütten. Ja, wie lieblich sind DeineWohnungen, Herr Zcbavth!
IV.
Das Waisenhaus nnd seine Umgebung.
Das Waisenhaus, ein massives zweistöckiges Gebäude,liegt vor dem Flecken Nörten, ans dem etwa zwei Morgenhaltenden Grundstücke. Es ist für arme, elternlose Waisenans dem ehemaligen Gericht Hardenberg gestiftet und imJahre 1732 neu erbaut, wie dieses eine Inschrift über derHausthür bekundet:
dott blbrenund 2MM Lasten der ^Va^senist dieses Laus erbauet im dabre 1732von dem L. L. L. v. V. L.
(Landrath Fritz Dieterich von Hardenberg.)