I.
Ein kurzer Rückblick.
CNN ich jetzt so im Kreise meiner lieben Waisenkinderweile, die ja meistens oon den Dörfern aus demBancrnstande entstammen, so werde ich wieder recht lebhaftan unsere Vorfahren erinnert, und im Geiste versetze ichmich in ihr Dörflcin Schwende, nachdem ich nun selbst an13 Jahre unter Bauersleuten zugebracht habe. DasStilllcbcn und doch so rüstige Treiben, das einfache undherzige Wesen der Dorfbewohner, die noch nicht von demverfeinerten Luxus, womit die Gegenwart alle Gemütherund alle Gemächlichkeit verdirbt, eingenommen sind, hatdoch auch etwas Schönes. Das städtische Leben und Treibenzerstreuet das Herz viel mehr, und das Haschen und Jagennach Vergnügungen verführt leicht ein unbefestigtes Gemüthins Verderben, wiewohl es auch durch Gnade Gottes dasGegcnthcil bewirken kann. Wie ich im ersten Bande dieserFamilien-Nachrichten erzählt habe, ist bis zum Jahre 1690unsere Familie in Schwende bei Stolberg ansässig gewesen,von dieser Zeit aber in Nvrdhausen wohnhaft. Daselbstsind bis jetzt, so viel mir bekannt ist, noch alle Gliederdieses Zweiges des Geschlechts Eckart wohnhaft geblieben,bis auf mich und meine Familie und meine Urgroßeltern,welche in Ilfeld gestorben sind. Mit mir hat es der liebeGott so gemacht, wie I. v. Eichendorff singt:
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