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Schwager mit seinem Fuhrwerke uns schon vorangcfahrenwar, und von wo ab wir dann in demselben Fuhr-werke die Reise gemeinschaftlich nach Schönebeck fort-setzten und denselben Abend etwas spät ankamen, undauch Alle wohl fanden, bis auf Rudolf, der durcheine Erkältnng sich Halsschmerzen zugezogen hatte.Am Sonntage, Vormittag, reiste mein Schwager wiederab und wir begleiteten ihn noch eine Strecke bisBreitenfeld.
Kommen und Scheiden,
Sehen und Meiden,
Wechseln im Leben wie Dunkel und Licht;
Doch fröhliche Stunden,
Die man empfunden,
Bleiben Erinnerung, vergessen sich nicht.
Wieder vergingen Wochen und Monate, der Znstandunseres Hauses blieb derselbe. Im Vorstande selbst warvöllige Rathlosigkeit. Die kärgliche Ernte und die vielleicht»och kärglichere Einnahme bei herannahendem Winter, undschon vorhandene Schulden, die sich dadurch noch vergrößernmußten, daß wir selbst nur geringe Ernte hatten, machtendie Sache für den Vorstand so bedenklich, daß sie an dieAufgabe des Rettungshauses dachten und nur meinetwegen,wie es schien, besorgt waren. Warum wandte ich michaber nicht dahin, von wo ans meine Aussendung nachSchönebeck erfolgt war, nach Minstedt? Das kam daher,weil überhaupt jetzt fast gar keine Stellen offen waren, undviele Häuser an demselben Ucbel laborirten, wie das unserigc,auch manche Brüder selbst schon in den Lehrerstand über-getreten waren, und meine liebe Frau selber meinte, daßein Schulamt ein sichereres Brod wäre, weil es mehr vonder Negierung abhinge; und darin hatte sie ja auch gewisser-maßen recht. Indessen, ich konnte mich nur schwerlich zumSchuldienste entschließen, sah auch hierzu den Weg Gottesin meinem bisherigen Lebensgange nicht, und zudem mußteja auch erst eine Prüfung der Regierung entscheiden, und