Kongress.
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gehörte auch Alexander von Humboldt. König- FriedriehWilhelm wies ihm am 19. Oktober vor seiner Abreise nachSedan zu dessen beabsichtigten Reise nach Indien und demindischen Inselmeere auf vier oder fünf Jahre die Summevon 12,000 Thlr. an und bewilligte ihm weitere 12,000 Thlr.für die physikalischen und astronomischen Instrumente.
Der Prinzregent von England hatte den Wunsch, diePorträts der drei verbündeten Fürsten, der Feldherrn undStaatsmänner für sein Kabinet zu besitzen; er sandte daherseinen Hofmaler Lawrence nach Achen, welchem KaiserFranz, dann Kaiser Alexander und zuletzt König FriedrichWilhelm wiederholt auf dem Rathhaussaale sasseu, wo derMaler die wohlgelungenen Portraits des Prinzregenten unddes Feldmarschalls Fürsten Blücher aufgestellt hatte. Einanderes auf dem Rathhaus aufgestelltes Gemälde, Christusam Oelberge von Begas, kaufte der König um vierhundertFriedrichsd'or und bestellte bei dem Künstler ein Gegen-stück zu demselben.
In diesen Tagen erschienen zwei für Theologie Stu-dirende wichtige Bekanntmachungen der Königlichen Re-gierung: Die Eine vom 27. Oktober bestimmte, dass dieausserhalb der Seminarien gebildeten jungen Leute, wennsie bei der Aushebung Berücksichtigung beanspruchten, voreiner wissenschaftlichen Commission, bestehend aus demRegierungs- und Schulrath Hüsgen, als Vorsitzenden, demDirektor des Gymnasiums Erckens und dem OberlehrerOrsbach daselbst (die beiden Letzteren wurden später Mit-glieder des hiesigen Domstiftskollegiums, der Erstere desKölner Metropolitankapitels; er wurde später Domdechantund Erzbischöflicher Generalvicar in Köln) ihre wissenschaft-liche Bildung mit Ausnahme dessen, was zur Theologiegehörte, nachweisen sollten, die andere vom 4. Nov. stelltediejenigen Candidaten der evangelischen Theologie, welchebereits pro licentia geprüft waren, den katholischen Semi-naristen gleich, welche die niederen Weihen erhalten hatten.
Am 31. Oktober kehrte der König Friedrich Wilhelmvon Sedan nach Achen zurück, wo den Tag vorher seinSohn, der Kronprinz Friedrich Wilhelm, eingetroffen undbei Peter von Fisenne in der Peterstrasse abgestiegen war.