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480 Friedrich Wilhelms III. erste Geburtstagsfeier in Achen.
am 26. August von den Bürgern Achens und BurtscheidsAbschied nahm, lebte noch lange in gesegnetem Andenkeneinzelner Familien, die er gegen Rohheiten Einzelner, na-mentlich russischer Soldaten, schützte. Seit dem 31. Augustersetzte ihn der preussische Rittmeister W. Hardt.
Am 3. August feierte Achen zum ersten Male den Ge-burtstag König Friedrich Wilhelms III., den die Rhein-länder, obgleich der Wiener Kongress seinen dessfallsigenAusspruch noch nicht getlian hatte, schon als ihren Landes-herrn betrachteten. Morgens versammelten sich die Civil-und Militärbehörden, sowie zahlreiches Publikum in derzu dieser Feier geschmückten Augustinerkirche, wo derBrigadeprediger Ziehe die Festrede hielt. Nach dem Gottes-dienste war grosse Parade auf dem Seilgraben vor demOberbefehlshaber, Grafen Kleist von Nollendorf, welcherauch der regierende Herzog Karl August von Sachsen-Weimar, der Generalgouverneur und andere hohe Persön-lichkeiten beiwohnten. Von da begaben sich die Autoritätenzum Militairhospital, wo im* Freien ein Gottesdienst gehal-ten wurde und der Brigadeprediger an die Kranken undReeonvalescenten eine Anrede hielt. Dann bewegte der Zugsich zum Waisen- und Armenkinderhaus und endlich zumTheresianer-Armeninstitut. Hier wurden die Festgenossendurch Gedichte bewillkommt, welche der Lehrer der Armen-schule, Bayer, durch seine Zöglinge vortragen Hess. Mittagswaren die Militärbehörden beim General von Kleist, dieCivilbehörden beim Generalgouverneur zum Mahle vereinigt.Abends war die Stadt festlich erleuchtet. Die erste Ge-burtstagsfeier des Königs in Achen schloss mit einem Balleauf der neuen Redoute, auf welchem der Herzog und derPrinz Bernhard von Sachsen-Weimar und der Generallieute-nant von Borstel anwesend waren.
Während des Tagens des Wiener Kongresses war be-kanntlich das deutsche Vaterland wegen der erwartetenVerfassung in grosser Spannung, welche mannigfaltige Vor-schläge hervorrief. Der Generalgouverneur Sack ant-wortete am 5. September auf einen solchen, den der vor-malige Legationsrath des Grossherzogthums Frankfurt, vonLamezan, in einer Flugschrift: „Europa in Bezug auf deu