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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Der Magistrat, der Kleine und der Grosse Rath.

aus zwei regierenden, zwei abgestandenen Bürgermeistern,zwei Werkmeistern, einem Rentmeister, zwei Weinmeistern,zwei Baumeistern und sechs Neumännern, d. h. Empfängernder Krämer-'Waag-Accise, also aus 17 Person en.

Der Kleine Rath bestand aus vorstellenden 17 Per-sonen, dann aus'zwei Personen aus der Adels-, zwei ausder Gelehrten-, zwei aus der Bäcker-, zwei aus der Metzger-,zwei aus der Rothgerber-, zwei aus der Schmiede-, zweiaus der Kupferschläger-, zwei aus der Krämer-, zwei aus derZimmer-, zwei aus der Schneider-, zwei aus der Kürschner-,zwei aus der Schuster- und zwei aus der Brauerzunftgaffel;C im Ganzen dreiundvierzig Personen.

Der Grosse. Rath bestand aus dem Kleinen Rath undsechs Geschickten oder Gesendeten von jeder der dreizehnvorgenannten Zünfte und der Werkmeistergaffel, oder 1'27Personen.

Ausser den Neumännern oder der Beamtengaffel wähltejede der übrigen vierzehn Zünfte zur Ersetzung des jedes-mal zur Hälfte abgehenden Raths aus ihren Mitglieder jähr-lich acht wenigstens 24 Jahre alte und unabhängige') Per-sonen, aus welchen der grosse Rath am 23. Juni von jederZunftgaffel ein neues Mitglied zum Kleinen und drei neueGeschickte oder Gesendete zum Grossen Rath wählte 2 ).Am 23. Juni jedes Jahres war daher der Grosse Rath zurHälfte neu; am folgenden Morgen, dem Johannistage, tratderselbe zum ersten Mal zusammen. An demselben Tagewurden vom grossen Rath die Beamten gewählt. Zum Klei-nen und zum Grossen Rath gehörten die beiden regieren-den und die beiden abgestandenen Bürgermeister. Die re-gierenden Bürgermeister wurden zwischen dem 6. Januarund dem 25. Mai jedes Jahres von dem Grossen Rath ge-wählt und traten ihr Amt am 25. Mai an. Der Erste der-selben, der Schöffenbürgermeister, musste aus den Mitglie-> dern des hohen Schöffenstuhles, der Zweite, der Btirger-

') Die wählenden Zunftgenossen mussten wenigstens 18 Jahrealt sein. 2 ) Aktenmässige Geschichte deren im Jahre 1786 in derReichsstadt Achen entstandenen und noch immerfort dauernden Tu-multsunruhen etc. Wetzlar 1787, 24 Folioseiten, § 1.