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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
Entstehung
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Die Verhandlungen von Aclien nach Wien verlegt. 3G5

von der Heiden angewiesen '). Durch Absterben einzelnerPensionäre wurden die Einnahmen der Ueberlebenden ver-bessert. Die beiden Schulen der Theologie und der Phi-losophie blieben geschlossen und die Franziskaner über-nahmen den Unterricht in diesen beiden Fächern.

Die Commission in Betreff' der Angelegenheit zwischenJülich und Aclien hielt am 29. November ihre Schluss-sitzung, ohne ein Endresultat erreicht zu haben. Der Kaiserbescldoss darauf, die Verhandlungen in Wien fortsetzen zulassen. Der Aebener Magistrat ernannte am 9. April 1774den Reclitsgclehrten und Werkmeister Stephan DominicasDauven zu seinem Vertreter, welcher am 25. desselben Mo-nates von Aclien abreiste und am G. Mai in Wien eintraf.

Einen Zuspruch von vierhundert Badegästen, unterwelchen viele fürstliche Personen sich befanden, bezeichnetder Geschichtschreiber Meyer als einen starken. Derselbeerwähnt auch, dass der Fürstbischof von Lüttich und derMagistrat von Aclien einen Postverkehr errichteten, um diedamals häufigen Beziehungen zwischen den beiden Bade-orten Achen und Spa zu erleichtern.

Auf die Einladung des Reichserzkanzlers, des Kurfür-sten Friedrich Karl Joseph von Mainz, sandte der Rath am23. Oktober 1774 seinen Stadtsyndik Denys zur Revisiondes Reichskamm ergeriehtes nach Wetzlar, wo derselbe fastein ganzes Jahr beschäftigt war.

Als im Jahre 1775 Aclien einen Untermeier oder Meier-statthalter von Burtscheid anzustellen beabsichtigte, pro-testirte die Aebtissin, und das Reichskammergericht crliessim folgenden Jahre einen für Burtscheid günstigen Bescheid 2 ).

') Ihr Haus mit Wiese und Garten, die Schiessscheur, auf demPlattenbauchgraben verkaufte der Magistrat am 4. Okt. 1784. Vergl.Ohnpartliey. Sammlung zwistigen Schriftwechsels der Rcichsst. Achenwider einen Theil des dortigen Magistrats. 1. Theil, 1786 ohne Druck -ort, S. 220. Dominicus Dauven, damals Werkmeister, nahm mit Zu-stimmung des Ankäufers von der Grundfläche 15' breit und 110'lang gegen die Taxe von 45 6 /„ Kthl. ib. 221. — -) Quix, Gesch. derStadt Burtseh. S. 1C8. Nach einem alten Manuscripte war auf dem.Tohannisberge vor der Abteikirche unter hohen Bäumen die Mal-ader Gcriclitsstätte. Als Meier von Burtscheid werden genannt: Ivon-