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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Achen belagert.

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früheren Stand setzen. Jene erlangen von einigen Fürsten,Städten und Ständen des Reichs Vermittelungsschreiben anden Kaiser und schicken mit den Gesandten der Vermittleraus den Ihrigen Bonifaz Colyn, den Schöffen Peter Vercken,den Dr. beider Rechte und Stadtsyndicus Theodor Hillens-berg an den Kaiser mit der Bitte, die Ausführung des Be-fehles nicht zu beschleunigen. Da die Katholischen, Rätheund Bürger, erkannten, dass kaiserliche Rescripte wenigfruchteten, die Gegner nicht gehorchten, sondern nur dieSache verschleppen, hinhalten würden, sandten sie im De-zember 1581 den Dechanten des Marienstiftes Franz Voss,den Bürgermeister und Schöffen Albert Schrick und denStadtschreiber Johann Thenen als Sprecher an den Kaiser,um die nachträglich versuchten Ausflüchte blosszulegen,aufs Inständigste zu bitten, die Katholiken zu schützen,gegen die Rückfälligen, welche sich auf leere, aller Wahr-heit bare Worte stützten, die Ausführung des Befehles niohtaufzuschieben. Diesen Commissarien wurde nach einigerZeit geantwortet, dem Kaiser sei ihr Gehorsam sehr ange-nehm, sie möchten in ihrem Eifer für die Erhaltung undVerbreitung des alten Glaubens fortfahren. Er werde inseinem Entschlüsse nicht wanken und andere Gesandte nachAchen schicken, welche alle Katholiken zufrieden stellenwerden. Dieser Auftrag wurde im folgenden Jahre demErzbischofe Gebhard von Köln, dem Kurfürsten Johann vonTrier, dem Baron Philipp von Winnenburg und Philippvon Nassau-Bilstein gegeben, welche denselben den Achenernsogleich insinuirten.

Mit dem Beginn des Jahres 1582 werden die Achenerauf Befehl des Kaisers durch königliche Truppen von demBischöfe Ernst von Lüttich belagert. Am 15. März antwor-ten sie dem Kaiser, dass sie wünschten, es werde von Un-parteiischen über den Gegenstand des Streites erkannt;da sie aber eine Gesandtschaft an ihn geschickt hätten, derStadtsyndicus noch bei den Kurfürsten von Sachsen undBrandenburg weile, der Landgraf von Hessen und sehrviele Reichsstädte ihre Angelegenheit beim Kaiser ver-träten, so könnten sie nicht unterhandeln; auch werde dieStadt von den Burgundern, Lüttichern und Jülichern so