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Die Bäder.
tigsten Fürsten uncl anderen hohen Herrschaften gebrauchtworden wären und ihr Nutzen weithin bekannt sei. Auch
schwarzes Blich) bringt zum Jahre 1551 die Notiz: S. R-emeismissehaben die Armen auf dem Radermarkt mit consent, wisst und willeines ehrsamen Raths diese nachgeschriebene Zinsen erkregen und ansich geworven sambt alle Gerechtigkeit, Brief!' und Siegell von denArmen zu Melaeten, desgleichen das Protokoll. Nach dem grossenschwarzen Buche wurden die Güter der Spitäler: der Hof inWeyden a. 1537, der grosse und der kleine Hof zu Orsbacha. 1553—1556, der grosse und der kleine Hof zu Vetschaua. 1537, der Hof zu Melaten a. 1557, 1579, der Hof zu Süyert(Sürse) in der Regel von den sechs Provisoren auf 18, 12 oder6 Jahre unter gegenseitiger Kündigung mit 9 resp. 0 oder 3 Jahrenzu Halbgewinn verpachtet. Nach einem alten Verzeichniss aus demArchiv der Armen-Commission hatte das h. Geistspital von demHoffalizischen Hof zu Orsbach im Jahre 1448 dreihundert fünfzigGulden, kaufte das Spital den Jdkob-Colynschen Hof von ,12672 Mor-gen zu Vetschau im Jahre 1471, schenkte Peter von Kirchberg imJahre 1574 dem h. Geistspital sein Haus und Hof nebst 5 MorgenLandes in der Grünstrasse vor Adalbertsthor. S. Thomas vor demKölnthor gehörte schon früher dem Spital, das 1314 und 1344 diedazu gehörenden Gründe kaufte. Bei Quix, liist. Beschr. S. 67. Wirgeben nach dem grossen schwärzen Buch nachfolgende Pachtkontrakte.Fol. 11: a. 1553 zu S. Remis-Missen haben die Provisoren den grossenHof zu Orsberg ausgetlian Johann Ortmann mit Oetgen seiner Haus-frau 12 ganze Jahre sonder Upsage (Kündigung), und soll Jahnjährlich darin zu Pacht geben wie folgt: 40 Mud Roggen, 40 Joacliims-thaler, 2 Stoppelverken, 2 Kapaane, 4 Sumber Ertzen (Erbsen), 1Sumber Rübsamen, 25 Postwyden setzen, 6 junge Apfelbäume setzen,2000 Schauff (Strohpuppen) auf sein Kosten machen lassen; 1 Tagmit seinen Pferden zu dienen, des soll er ein Mass Hafer haben; alsdas Offs (Obst) geriedt, sollen die Armen halff lian. Fol- 14 a. 1556haben die Provisoren den ldeinen Hof zu Orsberg ausgethan aufS. Remis-misse Jakob der Wysen und Gertrud seiner Hausfrau 18Jahre lang mit 9 Jahren abzusagen, und soll alle Jahre schuldig seinzu geben: 38 Mud Roggen, 38 Joachimsthaler, 1 Stuppelverken' vonden besten, 4 Kapaune, 20 Postwyden zu setzen, 4 junge Apfelbäumezu setzen, 1200 Schauff auf seine Kosten zu machen; das Obst sollendie Armen halb haben. Fol. 163 a. 1579, 1. Oktober, haben dieHerren Provisoren den Hof zu Melaten zur Halbscheid ausgethanGordt Orthmann 6 Jahr lang, jedoch mit 3 Jahren abzustehen, wiehernach folgt. Erstlich soll Gordt den Acker bereiden, wynnen und