Innere und äussere Verhältnisse Achens.
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Eine Wallfahrt trat im 14. und 15. Jahrhundert inverschiedenen Landschaften Deutschlands an die Stellekirchlicher Strafen. In Arnberg und anderwärts in Alt-baiern Wallfahrten nach Rom und nach Achen: Rom-farten und JcÄfarten, in Ulm, Höxter eine Äkenvart, inWien Achvart. Georg- Ludwig von Maurer, Gesch. derStädteverfass. in Deutschi. TU, 633 f.
Hier mag auch die wahrscheinlich aus dem fünfzehn-ten Jahrhundert stammende Inschrift einen Platz linden,welche an dem eine halbe Stunde von Achen am "Wegenach Eupen liegenden Försterhause steht:
ave maria Keiserinedu bist tzo aichen eyn werdinedich besoi[chJet so manch vredt gastvdäc moisz he haue d'aichen hast.
Ave Maria Kaiserin,
Du bist zu Achen eine Wirthin;
Dich besucht manch fremder Gast,
Undank muss er haben, der Achen hasst.
Zum Jahre 1467 giebt die Chronik von Loersch dieNotiz, dass die Gemeine unruhig wurde, das Komphausschloss und die Geschworenen vom Wollenambacht auf denersten Mai abgesetzt wissen wollte. Aus demselben Jahrebefinden sich drei Urkunden Kaiser Friedrichs III., welchegeeignet sind, über innere und äussere Verhältnisse Auf-klärung zu verschaffen. Der Kaiser verordnet am 26. Okto-ber 1467 von Neustadt aus in deutscher Urkunde, dasskünftig keiner zum Zeugniss über Erbschaft oder Ver-wandtschaft beim Acliener Gericht zugelassen werden soll,der von demselben nicht besonders dazu eingeladen sei.Bürgermeister, Schöffen und Rath des königlichen Stuhlsvon Achen hatten dem Kaiser zu erkennen gegeben, wie
Pilgerreise durch die Abendlande 1465—1467, beschrieben von zweienseiner Begleiter. Publikation des literarischen Vereins vom ,T. 1844S. 20 ft'., bei Floss, die Achener Iieiligtliümer S. 204 ff.
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