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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Rück- und Umschau.

sich durch seine höhere Schule um die Stadt verdient ge-macht hat. Das Marienthaler Kloster wurde in unmittel-barer Nähe des vorigen erst 1470 gebaut. Auf der Jakob-strasse in dem Hause. Schönforst wurde die S. Servafrus-hapelle im Jahre 1370 neu errichtet, an der Südseite derLiebfrauenkirche 1374 die Ungarische Kapelle gegründet.Die von Gertrud, Witwe Gerards von Gronsfeld, gestifteteKapelle zum h. Julian, dem Märtyrer, (Stadtr. z. J. 1376),wurde 1383 den Kreuzbrüdern übergeben. Diese warennoch im Jahre 1387 mit ihrem Klosterbau beschäftigt, wieaus einer Urkunde vom 3. August dieses Jahres hervorgeht,nach welcher der Convent der Kreuzbrüder über 40 schwereGulden quittirt, die das Kapitel des Marienstiftes auf An-ordnung des Kanonikus Nikolaus von Coiffelt demselbenzum Conventsbau ausgezahlt hat. Mit demselben wurdeein Krankenhaus und ein Hospital verbunden 1 ). Noch zweiandere Spitäler entstehen in der ersten Hälfte des 15, Jahr-hunderts: 1417 das von den Ehegatten Eychorn auf derKölnstrasse für 13 Arme gegründete, das später eine Begulir-herrenkanonie wurde, und im Jahre 1435 für Pilger daszum h. Jakob in der Burtscheider—Kleinmarschier-Strasse.Am Ende des 14. Jahrhunderts schenkt Peter von der Hellesein Haus zum Esel, in der Breitstrasse zu Köln gelegen,mit dem dahinter liegenden Baumgarten zu einem Hospitalfür arme, elende Pilger, welche aus fremden Landen kom-men, um die Gnade der himmlischen Königin zu Achen zusuchen 2 ). Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert erscheint es alsHospital, dem die Stadt Köln jährlich eine bestimmte Summezu zahlen hatte 3 ). Wir erfuhren schon durch die Stadt-rechnung vom Jahre 1385, dass die Probstci auf der Jakob-strasse den Planken, gegenüber lag; auf derselben Strassehaben wir auch in der Mitte des vierzehnten Jahrhundertsdie Vogt ei zu suchen und in dieser die S. Servatiuskapelle.

') Beeck, Aquisgranum 227. Die heutige Kreuzbrüderkirchewurde 1770 eingeweiht. — 2 ) Fast um dieselbe Zeit, 1433, entstandin Hildesheim ein Gasthaus für diejenigen Pilger, welche nach Achenwallfahrten. Floss 374. — 3 ) Eimen, Gesch. Kölns, III. S. 313 f.