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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Seine Krönung.

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angehörte, die Salbung und Krönung vorzunehmen. (Meyer,p. 387.) Was Windeck angiebt, der König sei von einemAbte (von Cornelimünster) gekrönt worden, der dazu auspäpstlicher Gewalt autorisirt gewesen, bezieht sich wohlauf das Recht des Abtes von Cornelimünster, einen derdrei geistlichen Kurfürsten zu vertreten. „Nach der Krönungsass der römische König mit seinen Kurfürsten zu Achenauf dem Rathhause zu Tisch, der Herzog von Berg, derHerzog von Geldern^ der Bischof von Lüttich und derJunker von Cleve bedienten ihn." Unterdessen wurde aufdem Markte dem Volke der fette Ochse gebraten, vonwelchem der König kostete, auch flössen dem Volke Brun-nen mit Wein, von welchem dem König ein Becher kredenztwurde. Fast hätte der junge König die reichen Gold- undSilbergeschirre seines Hauses, auch diejenigen, welcheFrankfurt ihm geschenkt hatte, verloren. Es war, so er-zählt Windeck, Sitte, dass die Reichserbamtleute (die vierweltlichen Kurfürsten beliehen ihre Erzämter, das desTruchsess, Marschalls, Kämmerers, Mundschenks an Andere,wo sie dann Erbämter hiessen) die bei dem feierlichenKönigsmahl gebrauchten Geschirre erhielten: die Schenkenahmen die goldenen und silbernen Flaschen, die Truch-sesse die silbernen und goldenen Gefässe, Becken, Brod-körbe und silberne Schüsseln und was ihnen von kaiser-lichen Amts wegen zugehörte. Als die Königsleute daswehren wollten, erhob sich grosser Streit, man zog dieSchwerter, flog gegen einander, so dass etliche verwundetwurden. Die Fürsten gaben dem Könige die nöthige Auf-klärung, und dieser verstand sich dazu, den Berechtigtenfür seine Geschirre eine Summe Geldes zu zahlen. DasWerk Windecks schliesst mit dem 228. Kapitel, welchesdie Belehnung unter freiem Himmel des Herzogs von Heidel-berg, des von Berg, des Markgrafen von Brandenburg, desBischofs von Lüttich und vieler anderen Herzoge und Herrenerzählt. Herzog Philipp von Burgund, zu stolz, um als französi-scher Prinz in Person zu erscheinen, hatte wegen seiner nieder-ländischen Herzogthtimer einen Gesandten geschickt.

Am Tage seiner Krönung bekennt Friedrich III. ur-kundlich, nach geleistetem Eide, eine königliche Präbende

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